AB Inbev
Beck's-Brauer verkauft weniger Bier in Deutschland

Der Sommer hat in Deutschland lange auf sich warten lassen – darunter leiden auch die Bier-Brauer. Der Beck's-Produzent AB Inbev muss mit einem deutlich schwächeren Absatz leben. Das zweite Quartal enttäuscht.
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LeuvenDas schlechte Wetter und Preiserhöhungen haben das Geschäft des Beck's-Produzenten AB Inbev in Deutschland belastet. Der Absatz brach im zweiten Quartal um zwölf Prozent ein. Vor allem die Marke Hasseröder sei betroffen, erklärte AB Inbev am Mittwoch in Leuven. Konzernweit ging die verkaufte Menge leicht zurück. Dies konnten die Belgier aber durch Preiserhöhungen und den Trend zu teueren Produkten wettmachen.

Insgesamt steigerte der Konzern seinen Umsatz um 4 Prozent auf 10,6 Milliarden US-Dollar (8 Mrd Euro). Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 5,8 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar.

Der Konzern entstand 2008 durch die Übernahme der amerikanischen Brauerei Anheuser-Busch durch den Konkurrenten InBev. AB Inbev kauft seitdem immer wieder zu. Zuletzt hatte das Unternehmen die mexikanische „Corona“-Brauerei Grupo Modelo für rund 20 Milliarden Dollar komplett übernommen. Die Schulden stiegen wegen der Übernahme auf 43,1 (Ende 2012: 30,1) Milliarden Dollar. Die Kosten für die höheren Verbindlichkeiten und gestiegene Steuern drückten auf den Gewinn. Der Überschuss sank um rund ein Fünftel auf 1,5 Milliarden Dollar.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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