Abercrombie
Rivalen strecken Fühler nach Modekette aus

Für die schwächelnde US-Modekette Abercrombie & Fitch gibt es offenbar Kaufinteressenten. Namen von Interessenten wurden nicht genannt. Die Abercrombie-Aktien notieren auf dem niedrigsten Stand seit 17 Jahren.
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New YorkDie schwächelnde US-Modekette Abercrombie & Fitch ist Insidern zufolge ins Visier von Kaufinteressenten geraten. Die einstige Teenager-Kultmarke habe die Investmentbank Perella Weinberg Partners engagiert, um die Übernahme-Begehrlichkeiten von Rivalen zu sondieren, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Ob ein Deal zustande komme, sei noch offen.

Namen von Interessenten wurden nicht genannt. Weder das Finanzinstitut noch Abercrombie wollten sich dazu äußern. Abercrombie-Aktien notieren auf dem niedrigsten Stand seit 17 Jahren. Der Börsenwert des Unternehmens ist auf rund 860 Millionen Dollar gesunken, wodurch es anfällig für eine Übernahme wird.

Abercrombie setzt wie anderen US-Modeketten seit Jahren der harte Wettbewerb mit dem spanischen Weltmarktführer Inditex, der hinter den Marken Zara und Massimo Dutti steht, sowie der schwedischen Nummer zwei H&M zu.

Im vergangenen Geschäftsjahr schmolz das Betriebsergebnis auf nur noch rund 15 Millionen Dollar von zuvor knapp 73 Millionen zusammen. Standen Teenies bei den Eröffnungen der Läden zunächst noch Schlange, geriet die Kleidung mit den großen Logos in den vergangenen Jahren immer mehr ins Hintertreffen. Abercrombie setzt nun auf eine Neuausrichtung der wichtigsten Marke Hollister sowie auf die Schließung von Filialen und andere Einsparungen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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