Abercrombie & Fitch
Vormarsch der Modemarke gerät ins Stocken

Der Siegeszug der Modefirma Abercrombie & Fitch scheint sich zu verlangsamen. Probleme in Japan und Kanada sowie ein nachlassendes Interesse in Europa behindern den Vormarsch des US-Unternehmens.
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New AlbanyDer Vormarsch der angesagten US-Modefirma Abercrombie & Fitch gerät ins Stocken. In Europa hätten sich die vergleichbaren Verkäufe abgeschwächt, erklärte das Unternehmen am Donnerstag am Firmensitz in New Albany im US-Bundesstaat Ohio. Zudem berichtete Abercrombie & Fitch von Problemen in Japan und Kanada.

Bei den Börsianern schrillten alle Alarmglocken. Die Aktie brach im frühen New Yorker Handel um mehr als 20 Prozent ein. Bislang schien Abercrombie & Fitch unablässig zu wachsen. Von den Vereinigten Staaten hatte sich das Unternehmen in immer mehr Länder vorgewagt. Ende September betrieb es 1092 Läden, darunter auch einige in Deutschland.

Wegen der vielen Neueröffnungen stieg der Umsatz im dritten Quartal um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf annähernd 1,1 Milliarden Dollar (800 Millionen Euro). Die Neueröffnungen ausgenommen, legte Abercrombie & Fitch noch um sieben Prozent zu. Zu der Modefirma gehören auch die Marken Hollister und Gilly Hicks.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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