Abhängigkeit vom Ertragsträger Brief soll sinken
Post rechnet mit rasantem Wachstum in Asien

Die Deutsche Post sieht nach den Worten von Vorstandschef Klaus Zumwinkel enorme Wachstumschancen in Asien. Bis spätestens 2008 soll sich der Umsatz dort verdoppeln. Die Gewinne sollen dabei noch rascher zulegen.

HB DüSSELDORF. „Wir wollen den Umsatz in Asien in den kommenden drei Jahren, spätestens aber in vier Jahren verdoppeln“, sagte Zumwinkel während einer Informationsreise durch Asien der Nachrichtenagentur Reuters. Die Gewinne in der Region sollten noch schneller zulegen: „Die Gewinnsteigerung wird eher höher ausfallen als das Umsatzwachstum in Asien.“ Die Aussagen waren bis Donnerstag zur Veröffentlichung gesperrt.

Die Post könnte ihre Umsätze damit in Asien dann verdoppelt haben, wenn in Deutschland das Briefmonopol im Jahr 2007 fällt. Der Konzern will wegen des Wegfalls des Monopols seine Abhängigkeit vom Ertragsträger Brief vermindern und setzt dabei auch auf eine weitere Internationalisierung: Die Post will die Nummer Eins im weltweiten Logistikmarkt werden.

Die Deutsche Post hatte in Asien 2003 mit rund 20 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,0 Mrd. € erwirtschaftet. Der Gesamtumsatz belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 40,02 Mrd. €. Der Konzern wird in der Region bis Ende 2008 rund 1,1 Mrd. $ investieren, auf China entfallen davon 270 Mill. $. Gelder für weitere Zukäufe sind dabei nach Konzernangaben nicht enthalten.

Im ersten Quartal 2004 hatte die Post ihre Umsätze in China allein um 50 % steigern können. „In Europa ist von solchen Zahlen nur zu träumen“, sagte Zumwinkel vor Journalisten.

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