Abrechnungsdifferenzen
Post verklagt ehemalige Agenturbetreiber

Die Deutsche Post hat nach einem Zeitungsbericht mehrere hundert ehemalige Postagenturbetreiber wegen Inventurdifferenzen auf Schadenersatz verklagt.

HB BIELEFELD. Wie das Bielefelder „Westfalenblatt“ (Samstag) unter Berufung auf den Postagentur- Nehmerverband Deutschland (pagd) schreibt, beläuft sich die Zahl der Rechtsstreitigkeiten und außergerichtlichen Verfahren auf 2 000. Die Post werfe den Agenturnehmern Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung vor. Bei jeder zweiten der bundesweit 7 500 Postagenturen soll die Kasse nicht gestimmt haben. Der Verband hingegen macht Fehler bei einem postinternen Abrechnungssystem für die Unregelmäßigkeiten verantwortlich. Erst seit etwa einem Jahr laufe das Abrechnungssystem stabil.

Einige Verfahren seien bereits abgeschlossen, heißt es in dem Beitrag weiter. In Stuttgart sei eine Agenturbetreiberin zur Zahlung von 260 000 Euro verurteilt worden, ein Detmolder Kaufmann müsse 108 000 Euro zahlen. Seitdem seien die Fälle von Unregelmäßigkeiten rückläufig. Aus Sicht der Post handelt es sich bei den Fehlbeständen in den Kassen um menschliche Fehler oder Verfehlungen.

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