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Fedex im 1. Quartal leicht über Erwartungen

dpa-afx MEMPHIS. Der amerikanische Logistiker Fedex hat die Erwartungen im ersten Geschäftsquartal dank eines stärkeren Asiengeschäfts geringfügig übertroffen. Wegen eines neuen Vierjahresvertrages mit den Piloten der Expresssparte wird im zweiten Quartal eine Belastung von 20 Cent je Aktie anfallen, wie der Konkurrent der Deutschen Post am Donnerstag in Memphis mitteilte. Der Vertrag muss noch von den Piloten genehmigt werden.

Unternehmenschef Frederick Smith schätzt das Wachstum der US-Wirtschaft, welche das Fedex-Geschäft stark prägt bis Ende des Geschäftsjahres auf 2,7 Prozent. Die Weltwirtschaft wachse ungebrochen, wobei Asien, wo Fedex sich verstärkt, den Rest der Welt übertreffen dürfte. Der Aktienkurs verlor im frühen Handel um 2,12 Prozent auf 105,20 Dollar.

Für das zweite Quartal stellt Fedex nun einen Gewinn zwischen 1,45 und 1,60 Dollar je Aktie in Aussicht. Bisher waren Analysten von 1,75 Dollar je Aktie ausgegangen. Für das Gesamtjahr peilt Fedex 6,30 bis 6,65 Dollar Gewinn je Aktie an. Die von First Call befragten Experten erwarteten bisher im Schnitt 6,80 Dollar.

Der Gewinn je Aktie stieg zum Vorjahresquartal von 1,10 auf 1,53 Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 1,52 Dollar je Aktie gerechnet. Auch beim Umsatz lag Fedex mit einem Anstieg von 7,71 auf 8,54 Mrd. Dollar leicht über der Durchschnittsprognose von 8,41 Mrd. Dollar.

Zwischen Juni und August steigerte Fedex den operativen Gewinn von 584 auf 784 Mill. Dollar. Damit verbesserte der Logistiker die operative Marge von 7,6 auf 9,2 Prozent. Ohne die Einmalbelastung für die Umstellung von Leasing-Verträgen lag die operative Marge vor einem Jahr bei 8,5 Prozent.

Die größte Unternehmenssparte Express setzte im ersten Quartal um zehn Prozent auf 5,64 Mrd. Dollar. Dabei lag das Wachstum im internationalen Expressgeschäft bei 17 Prozent. In China sicherte sich Fedex weitere Flugslots und fliegt nunmehr 30 mal die Woche nach China. Das Packetvolumen legte im Auslandsgeschäft um sechs Prozent zu. Im Heimatmarkt USA lag der Anstieg im Expressvolumen bei fünf Prozent. Angeheizt wurde der Umsatz zusätzlich durch Preisaufschläge wegen gestiegener Treibstoffkosten. Der operative Gewinn legte von 285 auf 467 Mill. Dollar zu und schob die operative Marge bereinigt um Sonderposten von 7,0 auf 8,3 Prozent.

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