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Hornbach plant Neueröffnungen

Der Baumarkt-Konzern Hornbach hat seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 (28. Februar) gesteigert. Wie die Hornbach Holding AG am Mittwoch in Neustadt an der Weinstraße mitteilte, stiegen die Nettoerlöse des Konzerns nach vorläufigen Zahlen im Vorjahresvergleich um 5,1 Prozent auf 2,75 Mrd. Euro. Auch für 2009 ist das Unternehmen eher zuversichtlich.

HB NEUSTADT/WEINSTRAßE. „Bisher können wir keine krisenbedingte Kaufzurückhaltung feststellen“, sagte Vorstandschef Albrecht Hornbach laut Mitteilung. Zwar wisse man nicht, wie die kommenden Monate ausfallen, aber vieles spreche dafür, „dass sich die Menschen in der Rezession wieder stärker auf ihr Zuhause besinnen“ und in die Verschönerung der eigenen vier Wände investierten.

Die Sparte Bau- und Gartenmärkte mit europaweit 129 Märkten in neun Ländern legte 2008/2009 beim Erlös auch dank Neueröffnungen um 5,2 Prozent auf knapp 2,6 Mrd. Euro zu, flächenbereinigt lag der Zuwachs allerdings nur noch bei 1,4 Prozent. Die Umsätze in den ausländischen Baumärkten stiegen stärker als in den deutschen Filialen. In Deutschland sei das Unternehmen mit einem flächenbereinigten Umsatzplus von 1,2 Prozent jedoch erneut stärker gewachsen als die Branche, die 2008 ein Minus von zwei Prozent habe hinnehmen müssen.

Zum Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres und zum detaillierten Ausblick will sich der deutsche Branchenvierte bei seiner Bilanzpressekonferenz am 27. Mai äußern.

Um für mögliche Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Handel gewappnet zu sein, will Hornbach seinen Expansionskurs im laufenden Geschäftsjahr drosseln und nur zwei neue Märkte eröffnen - im vergangenen Geschäftsjahr waren es vier. Einer der beiden im Geschäftsjahr 2009/10 geplanten Märkte wurde am Mittwoch im rumänischen Brasov eröffnet. Der andere Markt soll in der Schweiz entstehen.

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