Adidas will Sparte abstoßen
Golfschläger im Ausverkauf

Der Sportkonzern Adidas wächst kräftig, nur das Golfgeschäft kommt nicht in die Gänge. Vorstandschef Herbert Hainer hat jetzt genug von dem lang andauernden Niedergang – und stellt die Sparte zum Verkauf.
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MünchenHerbert Hainer war in jungen Jahren ein begabter Fußballer. Doch schon seit langem dreht der inzwischen 61-Jährige auch gerne einmal eine Runde auf dem Golfplatz. Seine Ausrüstung kommt aus dem eigenen Haus, vom Shirt über die Schuhe bis zu den Schlägern und Bällen ist Adidas Komplettausstatter.

So recht erfreuen kann sich der Adidas-Chef am Golfequipment aber schon lange nicht mehr. Die Sparte schreibt rote Zahlen, der Umsatz schrumpft ein Quartal ums andere. Nun hat Hainer genug: Der Unternehmenslenker stellt das Geschäft mit Schlägern und Bällen zum Verkauf.

Es geht dabei um das Label Taylor-Made sowie die kleineren Marken Adams und Ashworth. Der Bereich soll sich künftig auf Golfschuhe und -bekleidung konzentrieren. Damit trennt sich Adidas von etwa 60 Prozent der Erlöse der Sparte. Vergangenes Jahr erwirtschaftete die Division einen Umsatz von rund 900 Millionen Euro, gut ein Drittel weniger als im Spitzenjahr 2012. Damit stand der Bereich 2015 für etwa fünf Prozent des Konzernumsatzes.

Für Hainer ist das Golfgeschäft schon lange ein Ärgernis, trübt es doch das insgesamt positive Bild, das Adidas dieser Tage abgibt. So sprangen die Erlöse die Kernmarke Adidas im ersten Quartal um ein Fünftel auf gut vier Milliarden Euro in die Höhe. Die Golfsparte schrumpfte hingegen um knapp zwei Prozent auf 275 Millionen Euro. Für den Umsatzrückgang seien jedoch ausschließlich die Randmarken Adams und Ashworth verantwortlich. Dort seien die Erlöse erneut zweistellig eingebrochen, sagte Hainer am Mittwochmorgen auf einer Telefonkonferenz. Die Haupt-Golfmarke des Konzerns, Taylor-Made, habe dagegen um sechs Prozent zugelegt.

Hainer hatte bereits vergangenes Jahr die New Yorker Investmentbank Guggenheim angeheuert, um sich nach Käufern für den Bereich umzuschauen. Nun würden konkrete Verhandlungen aufgenommen werden, teilte Adidas am Mittwoch mit. „Taylor-Made bietet attraktive Wachstumsmöglichkeiten“, unterstrich Hainer.

Als mögliche Kaufinteressenten waren zuletzt Unternehmen aus der Branche in Asien sowie Finanzinvestoren gehandelt worden. Ein Einstieg großer Konkurrenten wie Nike, Puma, Under Armour oder dem Golfspezialisten Callaway gilt hingegen als weniger unwahrscheinlich. An der Börse kam die Ankündigung gut an: Im frühen Handel in Frankfurt kletterte der Aktienkurs in einem stagnierenden Markt um knapp ein Prozent auf 114,40 Euro.

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  • Da sieht man mal wieder wie die Rolle der Zucht unterschätzt wird, ein Park oder
    Golfplatz ohne Boxen, ich kann es fast nicht glauben. Es drängt sich der Verdach auf, das hier zukünftig wertvolle Mitglieder der Gesellschaft diskriminiert werden.

  • hihi, ja ja

    Im einem Nobelviertel von HH hatte man bisher keine Container für die Einwanderer. Also haben dioe Politker beschlossen, dass es dort auch Container geben sollte. Schließlich leben wir ja in einem Rechsstaat, wo alle Lasten gleichmäßig verteilt werden.

    selbstverständlich waren alle Bewohne dafür, dass man auch dort Container für die Hengste aufstellt. Und im ausgleich für die Container haben die Bewohner dann angekündigt, dass man in Zukunft auch keine Parteispenden mehr zahlen wird.

    Resultat: ..... es gibt immer noch ein Nobelviertel in HH, OHNE Conatiner für die Hengste.

    Selbstverständlich haben unsere Medien darüber berichtet, besonders aber das HB, denn in dem Nobelviertel wohen ja viele Wirtschafts-Bosse. (???, hihi)

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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