Agentur-Images 2007
Wie Unternehmen die deutschen Werbeagenturen sehen

Die Studie Agentur-Images soll Transparenz in der deutschen Werbebranche schaffen. Bewertet wurden Kreativität, Effizienz, strategische Markenführung und integrierte Kommunikation.

FRANKFURT. Wenn es um einfallsreiche und unterhaltsame Werbung geht, dann ist und bleibt die Hamburger Agentur Jung von Matt für Marketingverantwortliche in Deutschland die erste Adresse. Bei der in diesem Jahr zum dritten Mal durchgeführten Studie „Agentur-Images“ bekommt die mittlerweile knapp 700 Mitarbeiter starke Werbefirma mit der Schulnote 1,4 die mit Abstand beste Note für Kreativität.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich Jung von Matt aber auch in den Kategorien Strategische Markenführung (Vorjahr: Platz 3) und Integrierte Kommunikation (Vorjahr Platz 7) auf den ersten Platz vorgearbeitet. In der letztgenannten Kategorie teilt sich Jung von Matt die Spitzenposition mit der Ortskonkurrenz Kolle Rebbe, die einen Sprung von Platz 14 nach vorne machte. Diese ebenfalls inhabergeführte Agentur sicherte sich zudem den ersten Platz in der Kategorie Effizienz (Vorjahr Platz 2), wo Jung von Matt mit einem fünften Platz abschneidet.

Die 1991 gegründete Agentur Jung von Matt galt schon in den Neunzigern als führende Kreativschmiede in Deutschland. „Jung von Matt hat den hohen Anspruch immer gehalten und damit ihren Ruf nachhaltig gefestigt“, sagt Agenturberater Klaus Meinert. Mit Kampagnen für Sixt, Jever, Saturn, Mini und BMW hat die Werbefirma, die zuletzt 70 Mill. Euro Honorarumsatz machte, auch ein Stück Werbegeschichte geschrieben.

Kolle Rebbe, die mit 140 Mitarbeitern im vergangenen Jahr rund 13 Mill. Euro Honorarumsatz erwirtschaftete, punktet seit Jahren bei den einschlägigen Kreativ- und Effizienzwettbewerben. Die Agentur betreut Kunden wie Gauloises, Deka, Otto, Bionade, Deutsche Telekom und neuerdings auch die CDU.

Mit 338 Befragten aus den 2000 größten werbetreibenden Unternehmen haben in diesem Jahr noch einmal 14 Befragte mehr an Agentur-Images teilgenommen. „Die Stichprobe der diesjährigen Studie ist mit der des Vorjahres absolut vergleichbar und bietet von der Größe wie auch der Qualität der Befragten wieder eine solide Basis für eine Imagestudie von Deutschlands Werbeagenturen“, sagt Karsten Polthier, Vorstand des Marktforschungsinstituts Innofact.

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