Agrar- und Baustoffhändler
Preiserhöhungen bescheren Baywa höheren Gewinn

Steigende Umsätze mit landwirtschaftlichen Produkten und höhere Preise dafür haben dem Münchener Agrar- und Baustoffhändler Baywa 2007 einen deutlichen Gewinnzuwachs beschert. Daran werden auch die Aktionäre beteiligt.

HB MÜNCHEN. Das Ergebnis vor Steuern sei um knapp 30 Prozent auf 90,5 Mill. Euro gestiegen, teilte der genossenschaftlich geprägte Konzern am Donnerstag in München mit. Der Agrarhandel habe die schwächere Baukonjunktur und die geringere Nachfrage nach Wärmeenergie mehr als wettgemacht, sagte der scheidende Baywa -Chef Wolfgang Deml. Der Umsatz legte um 1,3 Prozent auf 7,23 Mrd. Euro zu, der Überschuss um 25 Prozent auf 71,8 Mill. Euro. Daran sollen die Aktionäre mit einer um zwei auf 32 Cent erhöhten Dividende teilhaben.

Deml gibt seinen Posten zum 1. Juli nach gut zwei Jahrzehnten an den bisherigen Geschäftsführer des Süddeutschen Verlages, Klaus Josef Lutz, ab. Deml erklärte, er wolle nicht in den Aufsichtsrat wechseln: "Das ist der größte Schwachsinn, den es gibt." Zu den Plänen seines Nachfolgers wollte sich Deml nicht äußern. "Das wird sich zeigen, wenn er da ist." Lutz mache aber nicht den Anschein, dass er an der Ausrichtung der Baywa als Mischkonzern etwas ändern wolle.

Für 2008 stellte Deml erneut eine "gute Umsatz- und Ergebnisentwicklung" in Aussicht. Die Baywa sei gut in das Jahr gestartet. Die ersten drei Monate des Jahres könnte zum besten ersten Quartal werden, "das wir jemals hatten", sagte er. Die Ernteprognosen seien bisher besser als im vergangenen Jahr und die deutlich höheren Getreidebestände böten gute Ertragschancen, begründete Deml seinen Optimismus. In der Baustoffsparte hofft er auf eine leichte Markterholung, sieht diese allerdings eher in der zweiten Jahreshälfte. Noch seien keine Impulse vom Wohnungsbau zu erkennen. Bei Brennstoffen rechnet Deml wegen des kälteren Winters und höheren Wärmebedarfs 2008 mit steigenden Ergebnisbeiträgen.

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