Agrarkonzern
Baywa profitiert vom milden Winter

Der Mensch erntet, was er sät – das gilt auch für den Agrarhandel. Der milde Winter hat dafür gesorgt, dass die Ernte beim Baywa-Konzern besser ausfällt, als im ersten Jahresquartal sonst üblich.
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MünchenDer milde Winter hat dem Agrarhandelsriesen Baywa über die traditionell schwachen ersten drei Monate geholfen. Zwar steht unter dem Strich zwischen Januar und März ein Verlust von gut 7 Millionen Euro, er fällt aber deutlich kleiner aus als im Vorjahr. Im operativen Geschäft verdiente die Baywa Geld, während Schnee und Frost das Ergebnis zum Jahresstart häufig ins Minus drücken.

„Der ungewöhnlich milde Winter war für Agrar und Bau sehr positiv. Vom früheren Saisonstart profitierte das Geschäft mit Landtechnik, Betriebsmitteln und Baustoffen“, sagte Konzernchef Klaus Lutz am Donnerstag in München. Der Umsatz lag mit 3,6 Milliarden Euro nur ganz leicht unter dem Wert des Vorjahresquartals.

Für die kommenden Monaten zeigte sich Lutz sehr zuversichtlich, auch wenn der Verlauf des ersten Viertels wegen der saisontypischen Verwerfungen nur bedingt Aussagekraft habe. „Der gute Start in den Segmenten Agrar und Bau bekräftigt die Zielsetzung, zum Jahresende die Umsatz- und Ergebniszahlen gegenüber dem Vorjahr erneut steigern zu können“, sagte Lutz.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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