Agrarkonzern
Baywa verdient trotz sinkendem Umsatz mehr

Trotz sinkendem Umsatz hat der Agrarkonzern Baywa im dritten Quartal ein Gewinnplus erzielen können. Für das Gesamtjahr ist der Vorstand allerdings deutlich weniger optimistisch als zuletzt.

MünchenDer Agrar- und Handelskonzern Baywa hat im abgelaufenen Quartal trotz leicht rückläufiger Umsätze mehr verdient. Während die Einnahmen binnen Jahresfrist um zwei Prozent auf 3,68 Milliarden Euro schrumpften, vervielfachte sich das Betriebsergebnis (Ebit) dank des Verkaufs eines US-Windparks auf 34,6 Millionen Euro, wie die Münchner am Donnerstag mitteilten.

Zuletzt sei vor allem der Handel mit Feldfrüchten im Ausland und das Geschäft mit erneuerbaren Energien gut gelaufen. Allerdings zögerten die inländischen Bauern angesichts stagnierender Getreidepreise und einer schwachen Maissaison, ihre Ernte zu verkaufen.

Für das Gesamtjahr ließ Vorstandschef Klaus Josef Lutz die Prognose eine Nuance skeptischer formulieren als noch im Sommer. „Im Gesamtjahr 2015 sollten sich Umsatz und Ergebnis daher voraussichtlich mindestens auf dem Niveau des Vorjahres bewegen“, teilte die Baywa mit. Nach dem ersten Halbjahr hatte Lutz noch Zuwächse in Aussicht gestellt. „Die Rahmenbedingungen im Agrarsektor dürften sich im Schlussquartal zugunsten der Baywa drehen“, hieß es am Donnerstag.

Geringere Anlaufkosten für die neuen europäischen Handelsstandorte und die anstehende Vermarktung der Ernte aus den Heimatmärkten würden der Traditionsfirma helfen. Allerdings sei offen, in welchem Umfang die Landwirte noch in diesem Jahr ihre Produkte auf den Markt brächten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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