Handel + Konsumgüter
Ahold weist schwarze Zahlen aus

dpa-afx AMSTERDAM. Der niederländische Einzelhändler Ahold hat im zweiten Quartal dem intensiven Wettbewerb getrotzt und nach einem Vorjahresverlust nun schwarze Zahlen ausgewiesen. An der Börse büßte die im Eurostoxx-50 gelistete Aktie wegen Befürchtungen von Analysten, Ahold könne seine Ziele für 2006 nicht erreichen, jedoch deutlich an Wert ein. Bis 10.00 Uhr verloren die Papiere am Mittwoch 5,71 Prozent auf 6,77 Euro und bildeten damit das Schlusslicht im Index.

Wie Ahold am Mittwoch in Amsterdam mitteilte, stieg das operative Ergebnis dank der laufenden Umstrukturierung und Neupositionierung von 217 Mill. auf 248 Mill. Euro. Als Reingewinn verblieben 130 Mill. Euro. Vor einem Jahr hatte der Einzelhandelskonzern noch einen Fehlbetrag von 28 Mill. Euro ausgewiesen. Der Umsatz reduzierte sich im zweiten Quartal um 0,9 Prozent auf 10,4 Mrd. Euro. Währungsbereinigt ergab sich ein Rückgang von 0,5 Prozent.

Ahold bekräftigte nach der Ergebnissteigerung im zweiten Quartal seine Ziele für das kommende Jahr. Angesichts der flauen Konjunktur sei es jedoch zunehmend schwieriger, diese Ziele zu erreichen, warnte der Konzern. Ton von Ooijen, Analyst bei SNS Securities sagte, der Überschuss habe über den Erwartungen und das operative Ergebnis etwas unter den Prognosen gelegen. Van Ooijen, der die Aktie mit "Hold" eingestuft hat, zeigte sich über den vorsichtigeren Ton des Ahold-Managements beim Ausblick nicht überrascht.

Ahold will dennoch weiterhin im kommenden Jahr ein Umsatzwachstum von fünf Prozent und eine operative Marge in derselben Höhe erreichen. Im zweiten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres hatten die Niederländer dank der laufenden Umstrukturierung und Neupositionierung und trotz eines sinkenden Umsatzes ihr operatives Ergebnis verbessert und mit einem Gewinn von 28 Mill. Euro unter dem Strich die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft.

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