Aiport-Betreiber
Fraport wächst dank Flughafen-Geschäften

Shopping-Center mit angeschlossenem Flughafen? Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport freut sich über spendierfreudige Passagiere und kann deswegen den Umsatz steigern. Aber auch die Flughafengebühren ziehen an.
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FrankfurtDie größere Shoppinglust vieler Passagiere lässt beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport die Kassen klingeln. Der Betriebsgewinn (Ebitda) sei im dritten Quartal auf 331,6 Millionen Euro gestiegen - ein Plus von fünf Prozent, teilte Fraport am Mittwoch mit. Der Umsatz legte ebenfalls um fünf Prozent auf 737 Millionen zu. Die Zahlen übertrafen die Markterwartungen teilweise: Von Reuters befragte Analysten hatten bei einem Umsatz von 748 Millionen Euro mit einem Betriebsergebnis von 332 Millionen Euro gerechnet.

Profitiert hat Fraport vor allem vom neugebauten Flugsteig "A Plus" am Frankfurter Airport mit zahlreichen neuen Läden und Cafes. An den Einkäufen der Fluggäste verdient die Gesellschaft über die Mieten und eine Umsatzbeteiligung mit. In den ersten neun Monaten des Jahres blieben von den Einkaufstouren jedes Passagiers im Schnitt 3,44 Euro bei Fraport hängen - zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Mittelfristig soll hier die Marke von vier Euro geknackt werden. Weiterer Schub für den Gewinn kam von den Flughafengebühren, die der unter dem Kürzel "FRA" bekannte Airport Anfang des Jahres um drei Prozent angehoben hatte.

An seiner Prognose hält der Fraport-Vorstand trotz stagnierender Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt fest. Für das laufende Geschäftsjahr werde ein Anstieg des Ebitda auf 870 bis 890 (Vorjahr: 851) Millionen Euro erwartet. In der Zeit von Januar bis Ende September stagnierten die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen bei 44,2 Millionen. Für das Gesamtjahr peilt der drittgrößte Flughafen Europas wie im Vorjahr etwa 58 Millionen Reisende an.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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