Air Berlin
Passagierzahlen stabilisieren sich im November

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin hat den monatelangen Rückgang der Passiere im November nahezu gestoppt.
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HB FRANKFURT. Mit 2,15 Millionen Fluggästen reisten im zurückliegenden Monaten nur noch 0,1 Prozent weniger Passagiere mit der Airline als im Vorjahreszeitraum, wie der Lufthansa-Konkurrent am Montag mitteilte.

Die Erlöse stiegen um 1,7 Prozent auf 5,24 Cent je Sitzplatzkilometer. In den Zahlen enthalten sind die Strecken, die Air Berlin vom Ferienflieger TUIfly übernommen hat. Die Auslastung der Flugzeuge ging um 0,8 Prozentpunkte auf 71,9 Prozent zurück.

Das Unternehmen hatte bereits vor dem Ausbruch der Krise einen Schrumpfkurs eingeleitet und sich von unrentablen Strecken getrennt. Zwar leidet der Konzern auch unter den Folgen der Wirtschaftskrise, verzeichnet andererseits jedoch auch einen Zulauf an Geschäftsreisenden, die zu günstigeren Airlines wechseln.

Auch die skandinavische Fluggesellschaft SAS legte am Montag ihre Zahlen vor. In November sank demnach das Passagieraufkommen um 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Auslastung der Flugzeuge war indes besser. Der sogenannte Ladefaktor kletterte um 1,7 Prozentpunkte auf 67,2 Prozent. Zuvor hatte SAS wegen der Krise seine Kapazitäten verknappt. Die Fluggesellschaft gehört Schweden, Norwegen und Dänemark.

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