Air China macht in der Star Alliance mit
Lufthansa baut Einfluss aus

Die Lufthansa unterzeichnete mit Air China ein Abkommen über den Beitritt der chinesischen Airline in das Luftfahrtbündnis Star Alliance. Damit bauen die Deutschen ihren Einfluss im Reich der Mitte erheblich aus.

HB PEKING. Nach der vorwiegend regional operierenden Shanghai Airlines gewann die Allianz mit Air China eine der größten Fluggesellschaften des Landes. Mit dem am Montag im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel besiegelten Beitritt schafft die Star Alliance den schon seit Jahren ersehnten Einstieg in China.

Gleichzeitig verlängerten Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber und Air China-Präsident Li Jajan den seit Herbst 2000 bestehenden Kooperationsvertrag beider Fluggesellschaften. Mayrhuber kündigte an, Lufthansa wolle das eigene Passagieraufkommen zwischen China und Europa in diesem Jahr um 25 Prozent steigern. Li sprach von einem „historischen Moment“. Die Star Alliance und damit auch Lufthansa als die führende Fluggesellschaft in dem Bündnis schließen ihre letzte große Lücke im weltweiten Flugnetz. Alle Partner der Allianz hätten damit Zugang zu 70 weiteren Flugzielen.

Zugleich sichert sich das Bündnis einen Vorsprung vor den beiden Konkurrenten, dem von Air France-KLM geführten Bündnis Skyteam und der von British Airways dominierten Allianz Oneworld. Beide haben noch keinen Partner im Reich der Mitte, das auch in der internationalen Luftfahrt als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte gilt. Von gut 100 Mill. Passagieren im Jahr 2004 soll sich Schätzungen zufolge der Luftverkehr in China bis 2020 mehr als verdoppeln.

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