Air France Kein Bonus für den Ex-Chef

Air France steht eine turbulente Hauptversammlung bevor. Die Aktionäre beschweren sich über Millionenverluste. Und die neue französische Regierung will eine Bonuszahlung an den Ex-Chef verhindern.
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Dem ehemaligen Air-France-Chef Pierre-Henri Gourgeon soll der Bonus verwehrt bleiben. Quelle: AFP

Dem ehemaligen Air-France-Chef Pierre-Henri Gourgeon soll der Bonus verwehrt bleiben.

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ParisDie neue französische Regierung will eine Auszahlung von 400.000 Euro an den früheren Vorstandsvorsitzenden der Fluggesellschaft Air France-KLM, Pierre-Henri Gourgeon, verhindern. Industrieminister Arnaud Montebourg erklärte nach der Kabinettssitzung am Mittwoch, bei der Aktionärsversammlung am Donnerstag werde der Vertreter des französischen Staates gegen die Zahlung stimmen.

Gourgeon war im Oktober zurückgetreten. Der Vorstand hat der Zahlung als Entschädigung für die Nichteinhaltung seines Vertrags zugestimmt. Die Regierung hält 15,9 Prozent an der Fluggesellschaft, kann die Auszahlung also allein nicht verhindern. Ein Nein der Regierung wäre aber ein starkes Signal, dass der neue Präsident François Hollande wie versprochen wirtschaftliche Ungleichheit bekämpfen will. Hollande hatte im Wahlkampf angekündigt, er werde sicherstellen, dass die beste Bezahlung in Unternehmen in mehrheitlich staatlichem Besitz höchstens 20 Mal so hoch ist wie die niedrigsten Gehälter.

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