Airborne übernimmt die Aufgaben
DHL streicht in den USA fast 2900 Stellen

Die im Kurier- und Postzustelldienst tätige Tochter der Deutschen Post, DHL, will nach der Übernahme des Konkurrenten Airborne Inc im vergangenen Monat die Zahl ihrer Beschäftigten in den USA um 6,5 Prozent reduzieren.

Reuters MIAMI. Der Abbau von 2 870 der rund 44 000 DHL-Arbeitsplätze in den USA soll nach den Worten von DHL-Sprecherin Kim Levy jährliche Einsparungen von etwa 87 Millionen Dollar bringen. „Bei jeder Niederlassung werden im Durchschnitt 16 Leute entlassen. Die Niederlassungen liegen über das ganze Land verteilt und überschneiden sich mit Airborne-Niederlassungen“, sagte die Sprecherin. 76 DHL-Niederlassungen seien von dem Stellenabbau nicht betroffen.

In einer DHL-Mitteilung hieß es, die bislang von 169 DHL-Niederlassungen geleisteten Abhol- und Zustelldienste würden von Airborne übernommen. Airborne war vor der Übernahme durch DHL im August die Nummer drei am US-Kurier- und Paketzustellmarkt hinter United Parcel Service und FedEx.

DHL hatte bereits zuvor angekündigt, Airborne in das bestehende Geschäft zu integrieren und die Beschäftigtenzahl bei DHL und Airborne in den USA zu reduzieren. DHL will zudem innerhalb der nächsten drei Jahre den Hauptsitz in den USA konsolidieren.

Die Deutsche Post hatte im März dem Kauf des Boden-Zustellgeschäfts von Airborne für 1,12 Milliarden Dollar zugestimmt. Dahinter stand die Absicht, eine große Lücke in ihrem weltweiten Kurier- und Zustelldienst zu schließen.

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