Airbus
Flugzeugbauer streicht Hunderte Stellen

Im Zuge eines Konzernumbaus bei Airbus fallen laut Gewerkschaften Hunderte Jobs weg. Gleichzeitig heben die USA die letzte Schranke für einen Großauftrag aus dem Iran. Es geht um einen zweistelligen Milliardenbetrag.
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Toulouse/TeheranDurch den angekündigten Konzernumbau bei Airbus fallen nach Gewerkschaftsangaben Hunderte Jobs weg. In mehreren Arbeitnehmervertretungen seien bereits geplante Streichungen angekündigt worden, die sich auf 780 Stellen summierten, berichtete die französische Wirtschaftszeitung „Les Echos“ am Mittwoch unter Berufung auf die französische Gewerkschaft CFTC. Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern erklärte, es sei noch keine Entscheidung gefallen: Aus Respekt für die Gespräche mit den Sozialpartnern und in Abwesenheit jeglicher Entscheidung kommentiere man Medienspekulationen nicht, sagte ein Sprecher.

Airbus-Chef Tom Enders hatte Ende September angekündigt, das Management des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns zu straffen. Die wichtige Passagierjet-Sparte verschmilzt mit den Konzernstrukturen der Airbus Group zu einer neuen Gesellschaft. So will Enders den Boeing-Konkurrenten beweglicher machen, Doppelstrukturen abbauen und Kosten senken.

Dem „Les Echos“-Bericht zufolge fallen durch die Fusion vor allem im Entwicklungsbereich, in der Kommunikation und im IT-Bereich Arbeitsplätze weg. Auch die internationale Strategieabteilung und die Rechtsabteilung seien betroffen. Die Zahl der zu streichenden Stellen könne im Laufe der Verhandlungen zwischen Management und Arbeitnehmervertretern aber noch sinken.

Zudem haben die USA am Mittwoch die letzte ausstehende Genehmigung für einen Milliardendeal zwischen Airbus und dem Iran gegeben. Die US-Exportkontrollbehörde OFAC habe eine zweite Lizenz erteilt, sagte ein Airbus-Sprecher am Mittwoch. Eine erste Exportgenehmigung für 17 Flugzeuge war bereits im September eingegangen. Damit liegt nun das grüne Licht für die gesamte Bestellung über 118 Passagierjets vor. Nun könnten die Verhandlungen mit Iran Air fortgesetzt werden, um den Vertrag abzuschließen, hieß es von Airbus.

Airbus und der Iran hatten den Deal Anfang des Jahres grundsätzlich vereinbart. Der Iran will seine überalterte Flotte modernisieren und sowohl bei Airbus als auch beim US-Konkurrenten Boeing einkaufen. Das haben das Atomabkommen des Iran mit dem Westen und die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen möglich gemacht. Die Kontrollbehörde des US-Finanzministeriums musste zustimmen, weil mindestens zehn Prozent der Technik aus den USA kommen.

Die bestellten Flugzeuge haben einen Listenpreis von rund 25 Milliarden US-Dollar (23,5 Milliarden Euro). Allerdings sind bei Flugzeugverkäufen Rabatte im zweistelligen Prozentbereich üblich. Auf dem Bestellschein stehen auch zwölf Exemplare der A380, des größten Passagierfliegers der Welt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

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