Airbus-Manager
Staatsanwaltschaft plädiert für Prozess-Ende

Im Strafprozess gegen Manager des Flugzeugherstellers Airbus hat die Staatsanwaltschaft für eine Einstellung des Verfahrens plädiert. Die Beschuldigten sollen 2006 auf illegale Art und Weise Aktien verkauft haben.
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ParisDie französische Staatsanwaltschaft hat sich für ein Ende des Strafprozesses wegen Verdachts auf Insiderhandel gegen Manager des europäischen Flugzeugbauers Airbus ausgesprochen. Sollte das zuständige Gericht der Empfehlung vom Montag folgen, wäre der Prozess gegen sieben Führungskräfte und zwei ehemalige Anteilseigner endgültig geplatzt. „Meiner Ansicht nach sollten die Vorwürfe gegen alle, die betroffen sind, fallen gelassen werden“, sagte Staatsanwältin Eliane Houlette.

Den Beschuldigten war vorgeworfen worden, im März 2006 illegal Aktien verkauft zu haben. Sie sollen von gravierenden Technik-Problemen beim A380 gewusst haben, als sie sich vor einer Gewinnwarnung von Aktien des damals unter dem Namen EADS bekannten Unternehmens trennten.

Das Verfassungsgericht hatte bereits Mitte März das Verfahren als nicht rechtens befunden und die Regierung dazu aufgerufen, die Gesetzeslage zu ändern. Es müsse klar sein, dass Personen, gegen die bereits die Börsenaufsicht AMF ermittelt habe, anschließend nicht vor ein Strafgericht gestellt werden dürften. Alle betroffenen laufenden Verfahren wurden gestoppt – und somit auch der Prozess, der sich um Probleme bei der Entwicklung des Großraumflugzeugs A380 drehte. Die AMF hatte die Angeklagten 2009 freigesprochen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ein Erfolg der Manager: Absturz in Spanien!

  • Wieso sollen Manager straffrei ausgehen? Manager müssen doppelt so hart wie andere bestraft werden. Vermögensentzug, lange Haftstrafen usw.. Sie haben Menschen in der Hand und dürfen gegen diese nicht handeln!

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