Airline dementiert Pläne
Spekulationen um Lufthansa-Einstieg bei Fraport

Die Lufthansa hat Medienberichten zufolge Interesse an einem Einstieg bei der Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens. Die deutsche Airline hat dem jedoch widersprochen.

HB FRANKFURT. Ein Sprecher der Lufthansa sagte am Samstag: „Es gibt keine Überlegungen der Lufthansa, bei Fraport einzusteigen.“ Diese Aussage sei „sehr ausdrücklich“, fügte der Sprecher hinzu.

Das Magazin „Der Spiegel“ hatte vorab aus seiner neuen Ausgabe berichtet, bei der größten deutschen Fluggesellschaft werde heftig über einen Einstieg bei Fraport diskutiert. Hochrangige Manager hätten für die Übernahme des zum Verkauf stehenden Fraport-Aktienpakets des Bundes in Höhe von 18 % ausgesprochen, das rund 400 Mill. € wert sei, hatte das Magazin ohne Angaben von Quellen berichtet. Erste Gespräche mit der Unternehmensführung des Flughafenbetreibers und dem Bundesfinanzministerium seien aber erfolglos geblieben.

An Fraport sind neben dem Bund die Stadt Frankfurt am Main mit 20 % und das Land Hessen mit 32 % die größten Einzelaktionäre, weitere 30 % sind seit dem Börsengang vor drei Jahren Streubesitz. Die beide Großaktionäre haben ein Vorkaufsrecht auf freiwerdende Aktien. Während die Stadt Frankfurt eine Übernahme der Bundesanteile derzeit prüft, hat das Land Hessen kein Interesse an einer Anteilsaufstockung. Der Bund will sich in diesem und in den kommenden Jahren von einer Reihe von Unternehmensbeteiligungen trennen und die Mittel in den Bundeshaushalt einstellen.

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