Akquisitionen werden nicht ausgeschlossen
Marktforscher GfK steigert Umsatz und Ergebnis

Deutschlands führender Marktforscher GfK hat Umsatz und Ergebnis im vergangenen Jahr kräftig gesteigert.

HB NÜRNBERG. Die Erlöse erhöhten sich um 12,7 Prozent auf 671 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wuchs um 31 Prozent auf 91 Millionen Euro, teilte die GfK AG am Donnerstag in Nürnberg mit. Im laufenden Jahr werde ein weiteres Umsatzplus von sechs Prozent auf 710 Millionen Euro angestrebt. Das Ergebnis soll erneut stärker wachsen als der Umsatz.

„Wir haben einen guten Lauf“, kommentierte GfK-Vorstandschef Klaus Wübbenhorst die Zahlen. Die GfK sei deutlich stärker gewachsen als die Branche, deren geschätztes Wachstum bei 3 bis 4 Prozent liege. „In schwierigen Tagen ist Marktforschung noch wichtiger als in leichten Zeiten“, sagte Wübbenhorst. Die GfK erzielt etwa ein Drittel der Erlöse im Inland und wuchs hier um 6,3 Prozent.

Wübbenhorst schloss Akquisitionen in diesem Jahr nicht aus: „Wir wollen und werden weiter zukaufen.“ Finanziell sei das Unternehmen dazu in der Lage. Die eigene Umsatzprognose von 660 Millionen Euro sei 2004 nochmals deutlich übertroffen worden, berichtete der nach eigenen Angaben weltweit fünftgrößte Marktforscher.

Hinsichtlich der Profitabilität sei die GfK-Gruppe mit einer Marge von 13,6 Prozent innerhalb der Marktforschungsbranche ganz vorn positioniert. Die Dividende werde um 43 Prozent auf 0,30 Euro je Aktie erhöht, teilte das im SDAX notierte Unternehmen mit. Mehrheitsaktionär ist der „Verein GfK-Nürnberg“. Die GfK-Gruppe beschäftigte 2004 zum Jahresende 5539 (Vorjahr: 5066) Mitarbeiter, davon 1502 (Vorjahr: 1459) in Deutschland.

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