Aktie steigt
Immobilienkonzern IVG gliedert IT-Bereich aus

Der Bonner Immobilienkonzern IVG wird seine Dienstleistungen für Informations- und Kommunikationstechnik vollständig an die Telekom-Tochter T-Systems auslagern und will so Kosten senken.

HB DÜSSELDORF. Die Abteilung mit 25 Mitarbeitern werde von T-Systems übernommen und betreue künftig alle europäischen Standorte der IVG, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag mit. Der Vertrag habe eine Laufzeit von zehn Jahren. „Das Angebot von T-Systems verspricht zuverlässige und sichere Dienstleistungen. Zusätzlich bietet sie unseren Mitarbeitern mehr Flexibilität und wir erhalten die Leistungen zu geringeren Gesamtkosten pro Arbeitsplatz als bisher“, sagte Georg Reul, Generalbevollmächtigter bei IVG. Die Höhe des Einsparpotenzials nannte IVG zunächst nicht.

„Die Auslagerung ist sicher nicht falsch, bedeutet es doch eine Konzentration auf das Kerngeschäft“, kommentierte ein Analyst das Vorhaben des Konzerns.

Die Aktie hatte bereits im frühen Handel um vier Prozent zugelegt und mit 11,35 Euro ein neues Jahreshoch markiert. Am Mittag notierten die Anteilsscheine mit 11,12 Euro noch knapp zwei Prozent im Plus. Ein Analyst sagte dazu, der Kurs steige seit zwei Tagen vor allem wegen der in Aussicht gestellten höheren Dividende. Außerdem sei bei ungefähr 10,90 Euro ein Widerstand nach oben durchbrochen worden, was zu Anschlusskäufen geführt habe.

IVG profitiert derzeit von der Erholung der europäischen Büromärkte und erwartet 2004 einen Gewinnanstieg gegenüber dem Vorjahr. Der Vorstand schloss jüngst auch einen Anstieg der Dividende nicht aus. 2003 hatten die Anteilseigner 0,34 Euro je Aktie erhalten.

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