Aktie steigt nach Einigung
Billigflieger-Streit bei Air France-KLM beigelegt

Der Konflikt bei Air France-KLM um die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen bei der Billigtochter Transavia ist beigelegt. Eine entsprechende Vereinbarung soll im November unterzeichnet werden.
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ParisDer monatelange Streit bei Air France-KLM über die Expansionspläne für die Billigflugtochter Transavia ist beigelegt. Die französisch-niederländische Fluggesellschaft und die Pilotengewerkschaft teilten am Donnerstag mit, sie hätten eine Einigung erzielt. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Die Vereinbarung solle Mitte November unterzeichnet werden, teilte die Fluggesellschaft mit. Der Kurs der Aktie notierte nach Bekanntgabe der Einigung mit über sechs Prozent im Plus.

Der Konflikt drehte sich um die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen bei der Billigtochter Transavia, die im Wettstreit mit Konkurrenten wie easyJet und Ryanair ausgebaut werden soll. Die Gewerkschaften verlangten für die Piloten der Transavia dieselben Verträge wie bei Air France.

Zur Durchsetzung ihrer Forderungen hatten die Piloten im September zwei Wochen gestreikt. Der Ausstand hat Air France-KLM eine halbe Milliarde Euro gekostet. Das wäre mehr als ein Fünftel des voraussichtlichen Jahresgewinns, der wegen des hohen Konkurrenzdrucks in der Branche und der Wirtschaftsschwäche ohnehin schon geringer ausfällt als ursprünglich erwartet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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