Aktien im Minus
Rückzug von Green stimmt M&S zufrieden

Der britische Einzelhandelskonzern Marks & Spencer (M&S) hat sich am Donnerstag zufrieden gezeigt, dass nach dem Rückzug des Kaufangebots von Philip Green die Ungewissheit ein Ende habe. M&S konzentriert sich nun tatkräftig auf seine Umstrukturierung.

HB LONDON. Der M&S-Aktienkurs war im vorbörslichen Handel um mehr als sieben Prozent eingebrochen. Händler rechneten aber nicht damit, dass er auf der Wert vor der Übernahmeofferte Greens sinken wird. Im frühen Handel in London lagen die Aktien mit 344 Pence um 5,5 Prozent im Minus. Vor Greens Angebot am 27. Mai waren sie mit 290 Pence gehandelt worden.

Der Milliardär Green hatte am Mittwoch sein drittes Angebot für eine Übernahme von Marks & Spencer im Volumen von 9,1 Milliarden Pfund zurückgezogen. Zuvor hatte ihm der M&S-Vorstand abermals den Zugang zu seinen Büchern mit der Begründung verwehrt, das Angebot sei zu niedrig. Nach britischem Fusionsrecht hätte Green bis zum 6. August mit der Buchprüfung beginnen und ein offizielles Angebot einreichen müssen.

Die Mehrheit der Aktionäre hatte am Mittwoch zudem ihre Unterstützung für die Restrukturierungspläne des Vorstandes signalisiert und die Chancen einer Übernahme durch Green damit zunichte gemacht. Bei der jährlichen Aktionärsversammlung in London stellten sich vor allem die Privatanleger hinter Unternehmenschef Stuart Rose. Dieser plant eine Rückzahlung von 2,3 Milliarden Pfund an die Aktionäre, den Verkauf der Finanzsparte M&S Money sowie Kostensenkungen um 320 Millionen Pfund bis 2006/2007.

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