Aktien unter Druck
US-Kaufhäuser schrauben Umsatzprognose zurück

Wegen der Finanzkrise haben große US-Kaufhausketten wie J.C. Penney und Kohl's ihre Geschäftsprognosen deutlich zurückgeschraubt. Bereits im September hätten die US-Verbraucher spürbar weniger eingekauft, teilten beide Unternehmen am Mittwoch mit.

rtr NEW YORK. Von schwächeren Ergebnissen im dritten Quartal gehen auch die im oberen Preissegment angesiedelten Einzelhändler Nordstrom und Saks aus. Penney-Chef Myron Ullman rechnet zudem mit keiner Besserung im normalerweise umsatzstarken Weihnachtsquartal: "Wir denken, es ist vernünftig, die Erwartungen an die kommenden Monate zu dämpfen", erklärte er. Die Aktien der Unternehmen wurden mit Abschlägen von bis zu 16 Prozent gehandelt.

Penney erwartet nun im dritten Quartal einen Gewinn von 50 bis 60 Cent je Aktie, bislang war die Kette von 70 bis 75 Cent je Anteilschein ausgegangen. Analysten hatten im Schnitt nach einer Reuters-Umfrage mit 71 Cent gerechnet.

Bis auf Kohl's verzeichneten die Händler in den fünf Wochen bis zum 4. Oktober auf vergleichbarer Basis Umsatzrückgänge von knapp zehn und mehr Prozent. Sie schnitten damit schlechter ab als erwartet. Lediglich Kohl's grenzte sein Minus auf 5,5 Prozent ein und hielt sich besser als von Analysten prognostiziert.

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