Aktienkäufe
Deutsche Bank durchkreuzt Macquarie-Pläne bei Qantas

Im Übernahmepoker um die australische Fluglinie Qantas hat die Deutsche Bank für ungenannte Kunden eine Rolle als Großaktionär gesichert. Beobachtern zufolge behindern sie so eine komplette Übernahme der Airline durch das Konsortium um die Macquarie Bank.

dpa-afx FRANKFURT/SYDNEY. Seit 27. November habe sie ihre Beteiligung über ihre Vermögensverwaltungstochter und die Deutsche Securities nach und nach auf 8,4 Prozent erhöht, teilte die Deutsche Bank in der Nacht am Dienstagmorgen (Ortszeit) der Börse in Sydney mit. Im Kundenauftrag hält die Deutsche Bank zudem Optionen zum Kauf eines weiteren Anteils in Höhe von 6,4 Prozent. Ende November war der Übernahmeversuch des Konsortiums bekannt geworden.

Die Schweizer Großbank UBS hält mittlerweile - teils für sich selbst und teils für Kunden - 10,4 Prozent an der Fluggesellschaft. Das Konsortium um Macquarie selbst meldete am Montag eine Beteiligung von 30,1 Prozent. Die Anteile der europäischen Banken könnten das Konsortium um die Macquarie Bank daran hindern, die für ein Hinausdrängen der restlichen Aktionäre (Squeeze-out) notwendigen 90 Prozent der Anteile zu erwerben. Zu dem Konsortium mit dem Namen Airline Partners Australia (APA) gehört neben der Macquarie Bank der Finanzinvestor Texas Pacific.

Die Fluggesellschaft hatte deren Übernahmeangebot im Dezember angenommen. Die 1920 gegründete Qantas ist eine der profitabelsten Fluggesellschaften der Welt. Sie hat seit 1994 ununterbrochen schwarze Zahlen geschrieben.

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