Aldi und Norma Discounter starten neuen Preiskampf bei Wurstwaren

Nach Kaffee und Coca Cola jetzt Wurstwaren: Im Preiskampf bei den Lebensmittel-Discountern gibt es eine neue Rotstiftrunde im Fleischregal. Vor allem für Aldi birgt das Gefahren.
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Schild in einer Filiale von Aldi Süd: Der Preiskampf im deutschen Lebensmittelhandel geht weiter. Quelle: dpa

Schild in einer Filiale von Aldi Süd: Der Preiskampf im deutschen Lebensmittelhandel geht weiter.

(Foto: dpa)

Essen/NürnbergAldi Nord und Aldi Süd senkten am Samstag die Preise für Frischwurst-Aufschnitt, Würstchen und Salami-Produkte. Aufgrund gesunkener Rohwarenpreise könnten die Ersparnisse beim Einkauf an die Kunden weitergegeben werden, teilte die beiden Aldi Gruppen mit.

Auch der Discounter Norma senkte für diese Warengruppen die Preise. Man wolle Preisvorteile beim Einkauf direkt an die Kunden weitergeben, teilte das Unternehmen in Nürnberg mit. Die Preise sinken bei den drei Discountern je nach Packungsgröße um bis zu 20 Cent.

Vor kurzem erst hatten Discounter wie auch der Marktführer Tchibo die Kaffeepreise gesenkt und damit gefallene Rohkaffeepreise an ihre Kunden weitergegeben. Auch bei Cola-Getränken tobt ein regelrechter Preiskampf: Fast jeden Tag sind Coca-Cola, Pepsi und Co. irgendwo zum Schnäppchentarif im Angebot.

Im deutschen Lebensmittelhandel tobt ein harter Preiskampf. Für Wirbel hatte zuletzt gesorgt, dass die Supermarktkette Real Aldi und Co bei Billigprodukten Konkurrenz machen will.

Der harte Wettbewerb könnte nach Ansicht eines Branchenkenners am Ende sogar Aldi, einen der mächtigsten Spieler, zu einem Überdenken seiner Strategie zwingen. „Aldi setzt bisher auf eine Dauerpreis-Strategie, während die Konkurrenz immer wieder wichtige Marken wie Cola im Sonderangebot verkauft. Das untergräbt das Billig-Image“, sagt Handelsexperte Matthias Queck vom Beratungsunternehmen Planet Retail. „Es stellt sich die Frage, ob Aldi nicht künftig auch mehr mit Preisaktionen arbeiten muss.“

Der Discounter selbst schweigt dazu. Zu unternehmensstrategischen Entscheidungen gebe man keine Auskunft, heißt es bei Aldi Süd auf Anfrage. Beispiele für ein solches Vorgehen gibt es allerdings bereits bei einigen Aldi-Auslandstöchtern, wie Queck berichtet.

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13 Kommentare zu "Aldi und Norma: Discounter starten neuen Preiskampf bei Wurstwaren"

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  • wer schon einmal ein Kotelett vom Iberischen Schwein gegessen hat weiß wovon ich rede, dann lieber einmal in der Woche aber es schmeckt und ist gesund.

  • Fangen wir mal am Anfang an:

    - Massentierhaltung
    - Transport zum Schlachthof oft > 200km bei großen Schlachthöfen
    - Doppelstöckige LKW's mit wenig Platz für die Tiere (das bedeutet für diese)
    -- Streß und das heißt beim Schwein
    --- das das Fleisch viel nasser ist und nicht entspannt
    --- somit verliert das Fleisch beim Braten einen höheren Wasseranteil (was den Verbraucher also Sie Geld kostet, das steht aber auf keiner Rechnung)

    So das sollte mal als erstes Beispiel nur bei der Schlachtung reichen gehen wir zur Verarbeitung von Frischfleisch.

    - Schlachtung abgeschlossen...
    - das Frischfleisch wird so schnell wie möglich abgekühlt und dann
    -sofort zerlegt von Leiharbeitern aus dem Osten
    - wenn es zerlegt ist kommt es sofort in die Verpackung ohne abzuhängen. Das bedeutet dann das die Fleischqualität auch wieder leidet und Blut im FLeisch verbleit das mit gewogen wird und beim BRaten verdampft. (was den Verbraucher also Sie Geld kostet, das steht aber auf keiner Rechnung)

    Veredelung

    Die Großindustrie arbeitet sehr hart an dem was Sie machen darf und kann und das ohne auf den Verbraucher zu achten der ist denen nämlich egal!!!

    Es werden von diesen nur Dinge ganz billig produziert, es wird Wasser eingespritzt etc. nur um Produkte schwerer zu machen! Es wird fett eingearbeitet! Oder auch ein schönes Beispiel das HAckfleisch das es mal gab mit "wenig Fett" das wurde gestreckt mit einer Art Semmelbrösel und dann teuerer als Qualitätsprodukt verkauft obwohl es billiger und gestreckt war. Nur mal eine klein Fassung von dem was es alles so gibt.

  • Wer dieses nachweislich krebserregende Emulgatorenzeugs, nur zur Schau ROSA gefärbt um verlockend kaufanimierend zu wirken, kauft, ist SELBSTSELTENBLÖD.

  • Sicherlich richtig, aber schützen mich höhere Ausgaben vor minderwertiger Qualität? Bei Textilien ist die Frage klar beantwortet: Eindeutig nein, warum sollte es bei Fleisch und Wurstwaren anders sein?

  • Tja, leider ist das die deutschen nur noch auf der Geiz ist geil Route unterwegs sind, was die Ernährung angeht, aber Dinge wie Haare, Maniküre, Kleider, Autos, Handys, Wohnraum.... ein halbes Vermögen kosten dürfen.

    Des weiteren sehe ich eine schlechte Entwicklung in Richtung der Discouter, es gibt nur noch sehr wenige Menschen die zu regionalen Anbietern einkaufen gehen lieber gehen Sie zu den großen Discountern und kaufen dort Ihre Lebensmittel ein.

    Hier ist es leider auch so, dass viele Discounter regionale Produkte einkaufen und dann von den Regionalanbietern die unmöglichsten Rabatte verlangt.

    Hier sind alle großen Discouter betroffen ob das große K...land, L.d., A.d., etc....

    Es werden Dinge erfunden wie

    - Werbekostenzuschüsse
    - Geburtstagsbonus für den 555 Markt (auch wenn der 600km weg ist)
    - Sonderrabatt wegen grüner Wiese (eine Idee von mir)
    - etc.

    und diese Rabatte sind teilweise sogar mehr wie 30% und dies ist einfach nur reine Geldmacherei. Die Discounter verkaufen dann die Dinge mit mehren 100% Gewinn und die regionalen Anbieter krebsen da rumm.

    Am Ende wird immer noch gejammert, das es zu viele arbeitslose gibt, aber ein Discounter beschäftigt halt nur noch 2 - 3 Mitarbeiter wo bei normalen Läden noch ca. 10 gearbeitet hätten.

    nur meine kleine Meinung

  • Dass bei der Massentierhaltung die Tiere mit Antibiotika vollgepumpt werden oder dass Fische in EU-Aquafarmen jetzt wieder mit Tiermehl gefuettert werden duerfen spielt fuer Sie wohl auch keine Rolle?

    Ich kann es mir auch nicht leisten mein Geld zum Fenster hinauszuwerfen aber man kann seinen Fleisch- und Wurstkonsum auch reduzieren und sich dafuer dann, wenn man sich mal etwas goennt, zu einer besseren Qualitaet greifen. Frueher gab es auch nur einmal pro Woche Fleisch.


    "Im übrigen mag die Fütterung der Tier mit Gensoja für manche nicht opportun sein, sie führt aber absolut nicht zu einer schlechten Qualität des Fleisches" - koennen Sie das beurteilen? Die Langzeitfolgen sind doch noch gar nicht bekannt. Anscheinend gibt es jedenfalls immer mehr Probleme in Südamerika, wo das Gensoja angebaut wird. Siehe hier: www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/28236.html‎

    ... "Bürgerinitiativen dokumentieren immer mehr Krebserkrankungen und Missgeburten in ihren Nachbarschaften – und machen die Gentechnik-Farmer verantwortlich, die massig Spritzmittel auf die nahe gelegenen Felder sprühen
    ...
    Von der EU wünschen sich Duarte Rojas und ihre Kollegen aus Bolivien und Argentinien vor allem eins: weniger Soja zu importieren. Und wenn überhaupt, dann keine gentechnisch veränderte. Denn die belaste durch den einhergehenden Herbizideinsatz die Gesundheit der Einwohner, das Trinkwasser und die biologische Vielfalt.
    ...
    Die Kosten für Umwelt- und Gesundheitsschäden tauchen aber nicht auf den Rechnungen europäischer Importeure oder gar der Verbraucher auf, die Fleisch oder Milchprodukte aus Sojafütterung kaufen. Sie tragen vielmehr die Menschen jenseits des Atlantiks."

  • Artgerechte Haltung und der unendliche Preiskampf: Ein unwürdiges Paradoxon! Nein Dank, ohne mich!

  • MINISTER BESCHLUSS n, GEGEN KARTELLAMT ( STROMPRIVATISIEREN ) von Mühler , unter Schröder , VERGESSEN ? SEID DEM IST KARTELLAMT TOD .

    MINISTER BESCHLUSS n, GEGEN KARTELLAMT ( STROMPRIVATISIEREN ) von Mühler , unter Schröder , VERGESSEN ? SEID DEM IST KARTELLAMT TOD .
    http://www.youtube.com/watch?v=xvEHWsyXwcc
    Funny van Dannen - Angst und Eigentum

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    Egal in welchen Markt ich komme ,überall bei den Lebensmitteln der gleiche hohe Preis.

    Ja wo ist denn das liebe Kartellamt , der zahnlose Tiger?

    Bei den Märkten wird gezockt ,je höher der Preis umso
    besser für Aldi ,Lidl ,Norma u.Co .

    Alle Milchprodukte überhaupt die Butter preisen schon in Regionen das man nur noch die Hände über dem Kopf zusammen schlagen muss.Allein der Butterpreis ist dieses Jahr um 20% gestiegen.

    Nach meinen Recherchen kaufen die Menschen preisbewusst
    u. lassen den teuren Kram liegen .Gut so !

    Der Kunde hat die Macht u.nicht die Preiszocker/Abzocker von Aldi u. Co .

    Lasst den teuren Kram doch einfach liegen ,dann freuen sich die Hartz 4 Leute u. können überleben .


    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::.

  • Solange der Preis für den deutschen Verbraucher das wichtigste Kaufargument ist, ist er auch für den Handel das wichtigste Verkaufsargument!
    Im übrigen mag die Fütterung der Tier mit Gensoja für manche nicht opportun sein, sie führt aber absolut nicht zu einer schlechten Qualität des Fleisches.
    Diejenigen in unserer Wohlstandsgesellschaft, die genfreie Fütterung und Bio propagieren, sollten nicht vergessen, dass es Bevölkerungsschichten gibt, die auf preiswerte Lebensmittel angewiesen sind!

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