Alibaba enttäuscht Anleger
Bloß ein Drittel mehr Gewinn – was für eine Enttäuschung!

28 Prozent Wachstum beim Umsatz, 30 Prozent beim Gewinn – der chinesische Online-Riese Alibaba bleibt in Superlativ-Dimensionen. Doch solche Zahlen reichen nicht mehr – die Anleger strafen den Amazon-Konkurrenten ab.
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PekingDer chinesische Amazon-Rivale Alibaba wächst nach dem Rekord-Börsengang so langsam wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Der Umsatz legte im abgelaufenen Quartal bis Ende Juni um 28 Prozent auf 3,27 Milliarden Dollar zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit wurden die Analystenerwartungen verfehlt. Der Wert aller Waren, die Alibaba in den vergangenen drei Monaten auf seinen Internetportalen verkaufte, stieg um 34 Prozent.

Der bereinigte Nettogewinn kletterte um 30 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar. Unbereinigt kletterte der Gewinn sogar um 148 Prozent auf 4,97 Milliarden Dollar. Dies lag aber vor allem an der Entkonsolidierung der Filmtochter Alibaba Pictures.

Der Umsatz wurde geschwächt von einer Maßnahme der Regierung in Peking, die den Online-Verkauf von Lottoscheinen verboten hat. Damit hatte Alibaba gutes Geld verdient. Ohne die Einschnitte aus den Lotterieverkäufen wäre der Umsatz um 36 Prozent gewachsen, erklärte der Konzern.

Das verlangsamte Wachstum erklärt sich aber auch mit der höheren Marktsättigung in den chinesischen Großstädten und der allgemein flauen Wirtschaftslage in der Volksrepublik. Außerdem setzt Alibaba stärker auf mobile Dienste, mit denen das Unternehmen weniger Werbeeinnahmen erzielt als bei Desktopangeboten.

„Online-Shopping hat in den größeren Städten in China bereits die Sättigung erreicht“, sagt Li Muzhi, Analyst bei Arete. „Alibaba muss in neue Bereiche investieren, um nach neuen Wachstumswegen zu suchen.“

Alibaba-Aktien haben dieses Jahr bislang 26 Prozent an Wert verloren. Nach den Quartalszahlen büßten sie an der Wall Street vorbörslich knapp sieben Prozent ein. Die Anleger waren auch durch einen am Mittwoch angekündigten Aktienrückkauf nicht zu besänftigen. Der Konzern will in den kommenden zwei Jahren Anteilscheine für insgesamt vier Milliarden Dollar zurückkaufen.

Alibaba-Gründer Jack Ma ist an Superlative gewöhnt: Der Börsengang des Unternehmens im September 2014 schaffte mit einem Emissionsvolumen von 25 Milliarden Dollar – Weltrekord. Ma hat Großes vor: Das bewies er schon 2003 als er die US-Auktionsplattform Ebay herausforderte – mit Taobao. Drei Jahre später knickte Ebay ein und zog sich 2006 aus China zurück.

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  • NUUUUUUR "28 Prozent Wachstum beim Umsatz, 30 Prozent beim Gewinn" !!!

    Welche Sorgen haben die Analysten denn ? Welches andere Unternehmen auf dieser Welt erzielt denn ein solches Wachstum nach 3 Jahren ?

    Irgendwie sind diese Börsenheinis und Analysten doch ziemlich krank oder gierig!

    Das Umsatz- und Gewinnwachstum soll ihnen im Hals steckenbleiben bis wir diesen ausgemachten Schrott nicht mehr lesen müssen ...

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