Alitalia Italien mit Lufthansa-Angebot unzufrieden

Alitalia ging im Frühjahr 2017 in die Insolvenz. Italiens Regierung will die Airline noch vor den Parlamentswahlen im März verkaufen – aber nicht um jeden Preis. Das Angebot der Lufthansa hat Rom nun zurückgewiesen.
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Die italienische Airline steckt seit Jahren in der Krise und hatte im vergangenen Frühjahr Insolvenz angemeldet. Quelle: dpa
Alitalia-Flieger in Rom

Die italienische Airline steckt seit Jahren in der Krise und hatte im vergangenen Frühjahr Insolvenz angemeldet.

(Foto: dpa)

RomDie italienische Regierung hält das Angebot von Lufthansa für die Krisen-Fluglinie Alitalia für verbesserungswürdig. „Wir denken, man kann es viel besser machen“, sagte Verkehrsminister Graziano Delrio am Freitagabend im Sender Rai mit Blick auf den Erhalt von Arbeitsplätzen und neue Investitionen bei der ehemaligen italienischen Staatslinie. „Wir wollen Alitalia verkaufen, nicht verscherbeln.“

Alitalia steckt seit Jahren in der Krise und hatte im vergangenen Frühjahr Insolvenz angemeldet. Derzeit fliegt sie mit einem Brückenkredit der italienischen Regierung. Neben Lufthansa sollen auch der Billigflieger Easyjet und der Investitionsfonds Cerberus an Teilen von Alitalia interessiert sein. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa hatte berichtet, dass neuerdings auch Air France KLM ein Auge auf Alitalia geworfen hat.

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  • dpa
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