Alitalia-Pläne gestoppt Großes Aufräumen bei Ryanair

Der Billigflieger Ryanair streicht bis zum Frühjahr weitere Flüge und will nicht mehr für die insolvente Alitalia bieten. Die Zweifel am Geschäftsmodell von Airline-Chef Michael O'Leary wachsen.
Im Winterflugplan bleiben 25 Flugzeuge am Boden. Quelle: dpa
Ryanair-Jet

Im Winterflugplan bleiben 25 Flugzeuge am Boden.

(Foto: dpa)

FrankfurtMichael O‘Leary setzt mal wieder zur Großoffensive an. Dieses Mal allerdings nicht, um die Konkurrenz zu attackieren, sondern, um die Probleme im eigenen Flugbetrieb anzugehen. Die sind offensichtlich weitaus gravierender als bisher bekannt.

Dafür spricht eine Entscheidung, mit der niemand in der Branche gerechnet hatte. Ryanair stoppt seine Pläne, für die insolvente Alitalia zu bieten. Ryanair werde alle „Ablenkungen für das Management“ vermeiden, heißt es in Dublin. Deshalb habe man der Alitalia-Sonderverwaltung – vergleichbar mit dem Sachwalter und dem Generalbevollmächtigten der ebenfalls insolventen Air Berlin – mitgeteilt, dass Ryanair keine Gebote für die Fluggesellschaft abgeben werde.

 
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