Als Wachstumstreiber präsentiert sich der Luftverkehr über dem Nordatlantik
Linienflieger starten durch

Europas Linienfluggesellschaften starten nach Irak- Krieg und SARS-Krise wieder zum Steigflug durch: In der ersten Dezemberwoche ist das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr um solide 5,8 % gestiegen. Schon seit Oktober spüren die Fluggesellschaften im grenzübergreifenden Verkehr einen „erfreulichen Aufschwung“, bestätigt David Henderson von der Association of European Airlines (AEA) im Gespräch mit dem Handelsblatt. Der AEA gehören 31 europäische Liniengesellschaften an.

DÜSSELDORF. Die jüngsten Zahlen stützen eine Entwicklung, die sich seit Mitte Juni ohne Unterbrechung fortgesetzt hat: Das Passagieraufkommen der europäischen Fluggesellschaften wächst wieder, wenn auch mit kleineren Schwankungen. Da zeichne sich ein „relativ stabiler Trend“ ab, urteilt Uwe Weinreich, Analyst für Luftverkehrsmärkte bei der Münchener Hypo-Vereinsbank. Die „geopolitische Unruhe“, ausgelöst in Asien durch die Lungenseuche SARS und durch den Irak-Krieg, weiche langsam aus den Märkten.

Allerdings nehmen nicht alle großen Marktsegmente in gleichem Maße am Wachstum teil. Als Wachstumstreiber präsentiert sich der Luftverkehr über dem Nordatlantik. Er hat bislang über das ganze Jahr um 4,6 % zugelegt. Auf der Aufholspur liegt auch der Passagierverkehr nach Asien, seit Oktober mit hohen Wachstumsraten. Über das gesamte Jahr betrachtet liegt das Minus in Richtung Asien im Vergleich zu 2002 allerdings noch bei gut 7 %.

Luftfahrtexperte Henderson von der AEA tut sich deshalb auch schwer, in der Entwicklung bereits einen nachhaltigen Wachstumspfad zu sehen. Auch wenn die Auslastung der Flugzeuge (Sitzladefaktor) etwa im Oktober – die Novemberwerte liegen noch nicht vor – einen Höchststand erreicht hat. Eine „Garantie für die Prosperität der Luftfahrtindustrie“ vermag er noch nicht zu erkennen.

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