Amazon: Handscanner zur Qualitätssicherung

Amazon
Billig um jeden Preis

Handscanner zur Qualitätssicherung

Doch die forsche Art des Managements kommt nicht mehr überall an. Zunächst waren die zuständigen Damen und Herren in Hannover ebenfalls elektrisiert, als sich andeutete, dass sich das berühmte Onlinewarenhaus womöglich in der Landeshauptstadt niederlassen will. Das passende Grundstück war schnell gefunden, doch dann zog sich die Sache hin.

Statt nur Forderungen von Amazon entgegen- und Fristen zur Kenntnis zu nehmen, wagten es die Stadträte, eigene Wünsche zu formulieren. So sollte der Konzern beispielsweise nicht nur locker zusagen, bis 2015 rund 1000 langfristige Arbeitsplätze zu schaffen, sondern sich dazu verpflichten. Und als sich dann noch eine Bürgerinitiative gründete, die sich Sorgen um das Verkehrsaufkommen machte und genauer informiert werden wollte, war das dem Management offensichtlich zu viel. Jedenfalls machte es sich für seine kommunalen Verhandlungspartner rar, war scheinbar unentschlossen. Nichts ging mehr voran. Mitte dieses Jahres holte sich Amazon schließlich einen Korb. Es fand sich nämlich ein anderer Investor, der mit den Wünschen von Kommune und Bürgerinitiative keine Probleme hat.

Ungewohnte Aufmüpfigkeit muss Ralf Kleber auch in seiner Belegschaft registrieren. Dazu tragen unter anderem Neuerungen wie diese bei: Auf den Handscannern der Picker wurde jüngst ein Countdown installiert, der im Sekundentakt herunterzählt, wie viel Zeit sie von einem Pick zum nächsten brauchen. Ziel sei nicht die Kontrolle von Mitarbeitern, so eine Sprecherin des Konzerns, sondern die Qualitätssicherung, um die Bestellungen schnell und zuverlässig zu liefern.

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