Amtsgericht Dortmund
Vorläufiges Insolvenzverfahren bei Kanzleikette Juraxx

Das Amtsgericht Dortmund hat am Dienstag über die bundesweit tätige Kanzleikette Juraxx ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingeleitet. Der Geschäftsbetrieb solle fortgeführt werden, hieß es.

HB DORTMUND. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Dortmunder Rechtsanwalt Christoph Schulte-Kaubrügger bestimmt. Dies teilte ein Gerichtssprecher auf Anfrage mit. Schulte-Kaubrügger äußerte sich „überzeugt davon, dass der Geschäftsbetrieb zunächst fortgeführt werden kann.“ Vorerst wolle er sich einen Überblick unter anderem über die Vermögenslage verschaffen. Nähere Angaben machte er nicht.

Das Unternehmen hatte am Montag von finanziellen Problemen wegen schnellen Wachstums berichtet. Es gibt bereits ein Sanierungskonzept. Die Juraxx Eugen Boss Rechtsanwaltsgesellschaft mbH war 2003 mit einem Konzept gestartet, bei dem in Innenstädten anwaltliche Beratung in Ladenlokalen angeboten wird. Juraxx zählte nach eigenen Angaben im Internet am Dienstag noch 19 Filialen und 70 Anwälte.

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