An Rhein und Ruhr
Bahn streicht Nahverkehr zusammen

DÜSSELDORF. Über ihre Anwälte teilte die Tochter der Deutschen Bahn dem VRR jetzt mit, dass sie im kommenden Jahr das Zugangebot zusammenstreichen werde.

Das Verfahren wird bundesweit aufmerksam in der Nahverkehrsbranche und in der Politik beobachtet. Sein Ausgang könnte, so heißt es im Umfeld des VRR, „Signalwirkung“ für viele Verträge zwischen der Bahn und Verkehrsverbünden bekommen, die mit öffentlichen Geldern – den sogenannten „Regionalisierungsmitteln“ des Bundes – Nahverkehr bei DB Regio bestellen.

Der Verbund VRR hatte im Juni angekündigt, an DB Regio jährlich 45 Millionen Euro weniger zu zahlen, etwa acht Prozent des 2004 vereinbarten Vertragsvolumens. Er habe im Vergleich zu marktüblichen Preisen bisher zuviel an die Bahn gezahlt, erklärte der VRR damals. Sollte er sich mit dieser Auffassung juristisch durchsetzen, könnten auch andere Verträge zwischen Bestellern und der Bahn wackeln. Deshalb werde die Bahn in diesem Rechtsstreit „extrem unnachgiebig“ sein, hieß es in Unternehmenskreisen. Beide Seiten äußern sich mit dem Hinweis auf das schwebende Verfahren offiziell nicht zu der Angelegenheit.

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