Analystenerwartungen erfüllt
Procter & Gamble verdient mehr im Quartal

Gute Geschäfte in Schwellenländern haben dem US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble einen Gewinnanstieg von fast 14 Prozent beschert. Für das dritte Quartal wies der Hersteller von Pampers-Windeln und Ariel-Waschmittel am Dienstag ein Ergebnis von 2,5 Mrd. Dollar oder 74 Cent pro Aktie aus.

HB CHICAGO. Der Konzern traf damit zwar die Markterwartungen. Viele Anleger hatten aber auf eine positive Überraschung gehofft. Da diese ausblieb, gaben die Aktien zum Auftakt an der Wall Street um rund zwei Prozent nach.

Den Umsatz bezifferte Procter & Gamble mit 18,69 Mrd. Dollar - ein Anstieg von 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hier hatten von Reuters befragte Analysten im Schnitt mit 18,59 Mrd. Dollar gerechnet. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern nun einen Gewinn pro Aktie von 3,01 bis 3,03 Dollar - nach bislang genannten 2,99 bis 3,03 Dollar. Der Umsatz soll um elf bis zwölf Prozent steigen. Finanzchef Clayt Daley kündigte zudem an, in diesem Geschäftsjahr wegen der hohen Barmittel insgesamt Aktien im Wert von fast sechs Mrd. Dollar zurückkaufen zu wollen. Dies sei deutlich mehr als in den vergangenen Jahren.

Bei den Quartalszahlen habe es zuletzt einige Überflieger gegeben, brachte Bear-Stearns-Analyst Justin Hott die Stimmung am Markt auf den Punkt. Procter & Gamble gehöre dieses Mal aber nicht dazu. Hott bewertet die Aktien derzeit mit „outperform“.

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