Analystenerwartungen übertroffen
Air France-KLM will Ergebnissprung trotz hohen Ölpreises

Die weltweit umsatzstärkste Fluggesellschaft Air France-KLM bleibt nach einem starken zweiten Quartal für ihr laufendes Geschäftsjahr trotz hoher Treibstoffkosten optimistisch.

HB PARIS. Die aus der im Frühsommer vollzogenen Fusion der französischen Air France und der niederländischen KLM erhofften Synergien kämen schneller voran als erwartet, sagte der stellvertretende Vorstandschef Pierre-Henri Gourgeon am Mittwoch anlässlich der Bilanzpräsentation für die Monate Juli bis September.

Im diesem Quartal sei ein Nettogewinn von 201 Millionen Euro erzielt worden, rund 35 Prozent mehr als der vergleichbare Gewinn (Pro-Forma) beider Fluglinien im Vorjahr, der rechnerisch bei 143 Millionen Euro lag. Das Betriebsergebnis habe mit 295 Millionen Euro ähnlich deutlich über dem Pro-Forma-Vergleichswert von 219 Millionen Euro gelegen. Damit übertraf die Fluggesellschaft die Erwartungen der Analysten um gut zehn Prozent.

Für das gesamte Geschäftsjahr hält Air France-KLM deshalb den geplanten Ergebnissprung trotz der Belastungen aus dem hohen Ölpreis für machbar.

Die Deutsche Lufthansa hatte vor zwei Wochen für das gleiche Quartal ebenfalls einen deutlichen Gewinnsprung gegenüber dem Vorjahr bilanziert. Allerdings ist der deutsche Konkurrent, in Europa Nummer drei hinter Air France-KLM und British Airways stärker gegen Ölpreisschwankungen abgesichert.

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