Analystenprognosen übertroffen
Ryanair bremst nach Höhenflug Erwartungen

Nach einem Rekordgewinn stellt sich Europas größter Billigflieger Ryanair auf deutlich härtere Zeiten ein. Wegen der Rezession in der EU sagte Konzernchef Michael O'Leary am Montag für das laufende Geschäftsjahr (per Ende März) ein schwächeres Ergebniswachstum voraus. Auch höhere Kosten für Treibstoff sowie steigende Ausgaben an den Flughäfen dürften die irische Fluggesellschaft belasten.
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DublinIm abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte Ryanair den Überschuss um 13 Prozent auf 569 Millionen Euro und lag damit über den Erwartungen von Analysten. Im Vorjahr hatte das Ergebnis bei 503 Millionen Euro gelegen. Am 28. Januar hatte Ryanair ein Ergebnis nahe bei 540 Millionen Euro in Aussicht gestellt, während Analysten mit 560 Millionen Euro gerechnet hatten. Europas größte Billigfluggesellschaft hatte Streckennetz und Flotte erweitert, um auf Kurzstrecken-Märkten zu agieren, auf denen die großen Gesellschaften Probleme haben.

Für das aktuelle Jahr stellte das Management einen Gewinn von 570 bis 600 Millionen Euro in Aussicht. O'Leary erwartet für diesen Sommer nur einen „bescheidenen“ Anstieg im Flugverkehr, das Passagierplus werde sich auf drei von zuletzt fünf Prozent abschwächen. Dennoch will er im kommenden Winter weniger Flugzeuge als sonst außer Dienst stellen. Damit soll die Passagierzahl für das Gesamtjahr um zwei Millionen auf 81,5 Millionen gesteigert und der Gewinn mindestens konstant gehalten werden.

An der Börse in Dublin zog die Aktie des Unternehmens im frühen Handel trotz der schwächeren Aussichten um bis zu 6,9 Prozent kräftig an. "Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Ausblick recht vorsichtig ist", sagte Analyst Stephen Furlong von Davy Stockbrokers. "Sie sagen aber immer noch einen Gewinnanstieg voraus." Außerdem sei die Geldschöpfung von Ryanair "spektakulär". Die Fluggesellschaft verfügt trotz einer Ausschüttung an die Aktionäre in Höhe von 500 Millionen Euro über Bargeldbestände von 61 Millionen Euro

Der Aktienkurs von Ryanair ist seit Jahresbeginn um 34 Prozent geklettert. Damit hat die Discount-Fluglinie eine Marktkapitalisierung von 9,16 Mrd. Euro. Der nächstgrößte Konkurrent Easyjet kommt für dieses Jahr auf ein Plus von 55 Prozent beim Aktienkurs. Easyjet umwirbt Geschäftsleute mit dichteren Flugplänen und Vorteilen, für die gezahlt werden muss.

Der Gesamtjahresumsatz von Ryanair legte 13 Prozent zu auf 4,33 Milliarden Euro. Die Gesellschaft baute die Flotte um 15 Maschinen aus auf 305 Flugzeuge. Außerdem wurde das Streckennetz um 217 Verbindungen erweitert auf mehr als 1600 Destinationen und sieben neue Standorte in Griechenland, den Niederlanden, Marokko, Polen und Kroatien eröffnet.

In Deutschland will Ryanair der Lufthansa noch stärker auf die Pelle rücken. „Wir wollen in Deutschland fünf bis sechs neue Airports bedienen“, hatte O'Leary bereits Ende April im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) angekündigt. Die Airline führe derzeit mit insgesamt 20 deutschen Flughäfen Gespräche. Dazu zählt nicht der der geplante neue Berliner Flughafen.

Trotz der Wachstumspläne werde Ryanair Berlin in Zukunft voraussichtlich nicht mehr anfliegen, weil die Flughafengebühren an dem neuen Airport zu hoch seien, sagte der Ire. Der Hauptstadtflughafen, für den nach mehreren Verschiebungen noch kein neuer Eröffnungstermin feststeht, sei „ein Desaster“.

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Welche Ziele O'Leary mittelfristig verfolgt

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  • Da hat dieser britische Proletenfurz etwas verwechselt. Die Deutschen werden nicht nackt über zerbrochenes Glas robben, um Tickets von seiner muffeligen Airline zu bekommen, sondern O'Leary wird nackt vor einem deutschen Flughafen knien, mit einem zerbrochenen Bierglas in den Händen, und um Almosen flehen, damit er sich auf seine Insel retten kann. Und zwar mit einer Billigbuslinie aus Holland.

  • Ryanair-Chef O'Leary„Die Deutschen werden nackt über Scherben robben“
    19.10.2010, 14:39 Uhr

    Politiker und Konkurrenten beschimpft er als Idioten und Passagiere will er dazu erziehen, seltener auf die Toilette zu gehen: Ryanair-Chef Michael O'Leary ist ein Provokateur. Seine schrillsten Auftritte in Bildern.
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    So sorgte O'Leary 2010 mit der Aussage, Co-Piloten abzuschaffen und diese durch Stewardessen zu ersetzen, für Furore. Dann setzte er noch einen sexistischen Spruch oben drauf: „Ich fände es gut, ein paar unserer attraktiven Stewardessen in mein Büro zu holen und auf den Job aktiv vorzubereiten.“
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    Ryanair-Chef O'Leary: „Die Deutschen werden nackt über Scherben robben“
    Ryanair-Chef O'Leary: „Die Deutschen werden nackt über Scherben robben“
    Ryanair-Chef O'Leary: „Die Deutschen werden nackt über Scherben robben“
    Ryanair-Chef O'Leary: „Die Deutschen werden nackt über Scherben robben“
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    So sorgte O'Leary 2010 mit der Aussage, Co-Piloten abzuschaffen und diese durch Stewardessen zu ersetzen, für Furore. Dann setzte er noch einen sexistischen Spruch oben drauf: „Ich fände es gut, ein paar unserer attraktiven Stewardessen in mein Büro zu holen und auf den Job aktiv vorzubereiten.“

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