"Andere Märkte - ander Preise"
EU prüft Diskriminierung bei Flugticketpreisen

Nach Fluggastbeschwerden geht die EU-Kommission der Frage nach, ob europäische Fluggesellschaften Ticketpreise von der Herkunft ihrer Passagiere abhängig machen.

HB BRÜSSEL. Die Brüsseler Behörde gab am Freitag entsprechende schriftliche Anfragen an 18 Fluglinien bekannt, darunter auch die Deutsche Lufthansa. Die Unternehmen sollen demnach darlegen, ob und - wenn ja - warum sie für den gleichen Flugschein unterschiedliche Preise verlangen, weil die Kunden aus verschiedenen Ländern kommen.

Die Fluglinien haben für ihre Antworten bis zum 29. Februar Zeit. Abhängig von den Rückmeldungen will die Kommission über weitere Schritte entscheiden. Eine Lufthansa-Sprecherin sagte in Frankfurt, bei dem Unternehmen sei noch kein Auskunftsverlangen der Europäischen Kommission eingegangen.

„Wir differenzieren keinesfalls nach Nationalitäten, sondern nach Märkten“, betonte sie. So sei es normal, wenn ein Flugticket von Lissabon nach New York zu einem anderen Preis verkauft werde als ein Ticket von Rom nach New York. Dies liege daran, dass in den verschiedenen Märkten Wettbewerb, Kaufkraft und Saisons unterschiedlich seien. „Das ist ganz normal“, sagte die Sprecherin. Auch andere Güter hätten in unterschiedlichen Märkten unterschiedliche Preise.

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