Anders als Qantas
Lufthansa lässt A380 weiterfliegen

Die australische Fluggesellschaft Qantas bleibt aus Sicherheitsgründen zunächst beim Flugverbot für ihre sechs Airbus A380. Bei Tests waren Probleme aufgetreten. Lufthansa und Singapore Airlines dagegen verfahren anders.
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HB SYDNEY/SINGAPUR. Techniker entdeckten bei Qantas nach Dauertests bei drei Triebwerken an den größten Passagiermaschinen der Welt Öllecks.

Lufthansa und Singapore Airlines fliegen die Flugzeuge dagegen weiter, wie es am Montag hieß. Beide Fluggesellschaften machten bei Inspektionen keine Probleme aus.

Qantas hat an ihren A380 alle 23 intakten Trent-900-Triebwerke wie vom Hersteller Rolls-Royce empfohlen acht Stunden lang durchgecheckt.

Jede Maschine ist vierstrahlig. Drei Qantas-A380 stehen zur Zeit in Los Angeles, je eine Maschine dieses Typs ist in Frankfurt, Sydney und Singapur.

Ein Triebwerk war am vergangenen Donnerstag kurz nach dem Start in Singapur mit lautem Knall geborsten. Flug QF32 mit 466 Menschen an Bord musste in Singapur notlanden. Dieser ernste Zwischenfall, bei dem Trümmerteile zu Boden stürzten, hatte die Serie von Sicherheitschecks bei allen Airlines ausgelöst, die A380 mit denselben Triebwerken fliegen.

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  • Die jüngsten Rolls-Roys-Triebwerksausfälle sind mit großer Wahrscheinlichkeit die Folgen einer Fehlerursache. Die Wahrscheinlichkeit für zwei oder mehr Fehlerursachen für diese Ausfälle ist dagegen sehr gering. Quantas zeigt gegenüber ihren Fluggästen die angebrachte Vorsorge. Andere Fluggesellschaften sollten das auchtun, tun das aber nicht.

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