Angebot an alle Aktionäre
DBAG startet Aktienrückkaufprogramm

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) will für je 12,50 Euro bis zu 1,867 Millionen eigene Aktien zurückkaufen. Zwei Großaktionäre könnten dies zu einem Teilausstieg nutzen.

HB FRANKFURT. Das Kaufangebot, das zehn Prozent des Grundkapitals umfasst, richte sich an alle Aktionäre, teilte die DBAG am Montag mit. Der Preis liegt unter dem Schlusskurs der im Kleinwerteindex SDax notierten DBAG-Aktie, der am Montag bei 12,71 Euro gelegen hatte. Schöpfen die Aktionäre das Angebot aus, müsste die DBAG rund 23,3 Millionen Euro für die Papiere zahlen.

Die Großaktionäre Deutsche Bank und Wilhelm von Finck hätten ihre Bereitschaft erklärt, mit 800.000 (Deutsche Bank) und einer Million (Finck) Aktien an dem Rückkaufprogramm teilzunehmen, so DBAG.

Beide könnten den Rückkauf damit zu einer Verringerung ihrer Beteiligungen nutzen. Die Deutsche Bank hält nach Angaben des Unternehmens 15 Prozent an der DBAG (2,8 Millionen Aktien), von Finck 8,2 Prozent (1,53 Millionen Aktien). Dritter Großaktionär ist Gerling Leben mit 11,4 Prozent.

Mit dem Aktienrückkauf will die DBAG nach eigenen Angaben ihre Finanzierungsstruktur verbessern. Sie sei nach Verkäufen von mehreren Beteiligungen schuldenfrei und verfüge über rund 33 Millionen Euro an flüssigen Mitteln. Die zurückgekauften Aktien sollen ohne Kapitalherabsetzung eingezogen und damit vernichtet werden, so dass sich der Gewinn je Aktie erhöhe.

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