Angebot für Kunden oll bestehen bleiben
Post trennt sich von McPaper

Die Deutsche Post stößt ihre Büro- und Schreibwarentochter McPaper wieder ab. Das bisherige Schreibwarenangebot für Kunden in den Postfilialen soll dabei aber erhalten bleiben, teilte die Post am Donnerstag in Bonn mit. Der Verkauf sei zum 1. Januar 2006 vorgesehen.

HB BONN. Mit dem Schritt wolle sich die Post auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, zu dem die Fortführung eines solchen Einzelhandelsunternehmens aus der Papier-, Büro und Schreibwarenbranche nicht mehr gehöre.

Aus dem Verkauf werde kein Arbeitsplatzabbau bei McPaper resultieren, erklärte die Post. Auch auf das Filialnetz der Post habe die Entscheidung keine Auswirkung.

Der Post-Konzern hält 100 % der Anteile an der McPaper AG (Berlin). McPaper vertreibt in 280 Filialen mit rund 1 200 Mitarbeitern ein umfangreiches Sortiment an Papier-, Büro- und Schreibwaren mit einem Jahresumsatz von rund 100 Mill. €.

Die Post hatte die McPaper AG 1998 vom Schreibwarenhersteller Herlitz AG erworben. Sie wollte damit ihr Produktangebot in den Filialen erweitern und auch attraktive Standorte hinzugewinnen. Danach wurden in mehr als 300 McPaper-Geschäften auch Produkte und Dienstleistungen der Post und der Postbank angeboten. Diese Filialen wurden 2001 von McPaper abgespalten und in den Post-Konzern integriert.

Käufer von McPaper sind nach Angaben der Post der amtierende Vorstandschef Johannes Kahl sowie das künftige Vorstandsmitglied Axel Draheim. Die Käufer würden sich verpflichten, das Geschäftsmodell in der bisherigen Form weiter zu betreiben.

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