Angebot hängt von Auslastung ab
Bahn macht Billigfliegern europaweit Konkurrenz

Im Wettstreit mit den Billigfliegern lockt die Bahn mit weiteren Spar-Angeboten. Für 39 Euro können Bahnkunden im August nach Amsterdam, Brüssel, Zürich und Wien fahren.

HB BERLIN. Am Schalter oder im Reisebüro kosten die in begrenzter Zahl verfügbaren Angebote 44 Euro. Die Menge hänge von der Auslastung der Verbindung ab. Das seit Juli laufende Angebot von täglich 30 000 Tickets für innerdeutsche Fahrten zu 29 Euro sei 500 000 Mal gebucht.

Im August sollen Sondertickets nach Amsterdam, Brüssel, Zürich und Wien dazukommen, für 39 Euro am Automaten oder im Internet. Das Angebot ist ebenfalls begrenzt, die Menge hängt von der Zugauslastung ab. Daher sei oft Ausdauer bei der Schnäppchensuche gefragt, heißt es bei Reisenden.

Mit den Sonderaktionen nimmt die Bahn in diesem Sommer besonders die Konkurrenz der Billigflieger ins Visier - denn die Zeit drängt. Bis zum Jahresende will Mehdorn den Konzern mit aller Macht in die Gewinnzone lenken. Dies ist die Voraussetzung, damit der Bund als Eigentümer bald eine Entscheidung über einen Börsengang möglichst schon im Jahr 2006 fällt. Doch noch bleiben in den Fernzügen mit im Schnitt 40 Prozent Auslastung noch immer zu viele Sitze leer, wie auch die Manager im Bahntower feststellen. „Da müssen wir noch zulegen, um wirtschaftlich zu fahren“, sagt ein Sprecher.

Als Problem ausgemacht hat die Bahn, dass viele Reisende sie nach dem Werbewirbel der Airlines für teurer halten als sie wirklich ist. Und die Hälfte der Deutschen sei sogar noch nie Zug gefahren.

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