Angesichts zuletzt sinkender Handelsaktiviät an den Kapitalmärkten
Deutsche Börse hat weniger verdient

Die Deutsche Börse hat im zweiten Quartal 2004 zwar etwas weniger verdient als im Vorjahresquartal, lag damit aber knapp über den Analystenschätzungen.

HB FRANKFURT. Im Vergleich zum Auftaktquartal 2004 ging das operative Ergebnis angesichts zuletzt sinkender Handelsaktiviät an den Kapitalmärkten jedoch deutlich zurück.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei auf 112,7 Mill. Euro von 115 Millionen Euro im zweiten Quartal des Vorjahres gefallen, teilte der Frankfurter Börsenbetreiber am Montagabend nach Handelsschluss mit. Der Umsatz betrug 359 Millionen Euro. Analysten hatte mit einem Ebit von 110 Mill. Euro gerechnet, wobei die Schätzungen zwischen 100 und 116 Milli Euro schwankten. Im ersten Quartal hatte die Börse noch ein Ebit von 133 Millionen Euro ausgewiesen. Die Börse bekräftigte ihr Gesamjahresziel beim Ebit von mindestens 450 Mill. Euro.

„Aufbauend auf diesen Halbjahreszahlen sind wir zuversichtlich, dass wir den für das Gesamtjahr erwarteten Gewinn vor Zinsen und Steuern von mindestens 450 Millionen Euro erreichen“, erklärte Finanzvorstand Mathias Hlubek in einer Pressemitteilung.

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