Anheuser-Busch
SAB-Miller hält sich aus Übernahmekampf heraus

Der Braukonzern SAB Miller will sich aus dem Übernahmekampf um den US-Marktführer Anheuser-Busch heraushalten. Vorstandschef Graham Mackay sagte dem Handelsblatt, er halte den vom belgischen Brauriesen Inbev gebotenen Preis von 46 Mrd. Dollar (rund 30 Mrd. Euro) für nicht zu rechtfertigen.

HB LONDON. "Man fragt sich, wie sie dort so hohe Einsparungen erreichen wollen, ohne dem Unternehmen zu schaden", sagte Mackay. Bier sei noch immer ein weitgehend lokales Produkt, also seien bei einer Fusion kaum grenzüberschreitende Synergien zu erreichen. Darum habe eine globale Konsolidierung weniger Sinn als in anderen Branchen Anheuser-Busch ist klarer Marktführer in den USA.

SAB Miller ist mit dem gerade vereinbarten Joint-Venture mit dem familiengeführten Unternehmen Molson Coors die Nummer zwei. Mackay erwartet bei einem Gelingen der Übernahme eine Schwächung von Anheuser-Busch, die letztlich SAB Miller nützen werde Einen Druck, die Position als größter Bierbrauer zu verteidigen, verspürt er nicht. Es komme ihm mehr auf Wachstum und Rendite an als auf Volumina, sagte er. Interessante Kaufgelegenheiten prüfe er aber jederzeit. "Wenn sich die Gelegenheit ergäbe, in Deutschland eine größere Marke zu akquirieren, dann würden wir uns das anschauen", sagte er.

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