Anleihe oder ein Börsengang
FTI-Touristik will an den Kapitalmarkt

Der Münchener Reiseveranstalter FTI-Touristik will den Kapitalmarkt anzapfen, um seine Wachstumspläne zu finanzieren. In Frage kommen eine Anleihe oder ein Börsengang. Akquisitionen seien nicht geplant.

HB MÜNCHEN. „Unser Ziel ist es, kapitalmarktfähig zu werden“, sagte Finanzchef Turan Jenei dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe). Wann die erste Kapitalmaßnahme geplant sei, wollte Jenei nicht sagen. In Branchenkreisen hieß es jedoch, die Planungen für eine Kapitalmaßnahme seien schon weit vorangeschritten.

Mit der angestrebten Finanzspritze will das Unternehmen eine breitere finanzielle Basis bekommen. In welcher Form das geschehen soll, wollte FTI-Chef Dietmar Gunz nicht sagen. Durch die zusätzlichen Mittel solle das angestammte Geschäft ausgebaut werden, sagte Gunz.

Für das in drei Monaten zu Ende gehende Geschäftsjahr erwartet FTI ein Umsatzplus von 6,5 Prozent und ein höheres Ebitda. Allerdings sei es noch zu früh für eine Prognose, denn das Sommergeschäft habe gerade erst begonnen. „Der wichtigste Teil des Jahres kommt noch“, sagte Finanzchef Jenei. Doch es sehe gut aus, im April und Mai hätten die Buchungen zehn Prozent über dem Vorjahr gelegen.

Für die nächsten Jahre verspricht FTI Wachstum und steigende Gewinne. Jenei: „Mit unseren Strukturen können wir ohne wesentliche Kostensteigerungen wachsen. Das Unternehmen ist organisatorisch so ausgerichtet, ein Plus von 30 bis 40 Prozent zu verkraften.“

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