Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt
Tarifverhandlungen bei Fluglotsen gehen weiter

Im Tarifkonflikt bei den deutschen Fluglotsen haben beide Seiten die Gespräche wieder aufgenommen. Die Gespräche könnten sich hinziehen, teilten die Gewerkschaft und die Fluglotsen mit.

HB LANGEN. Vertreter der Deutschen Flugsicherung (DFS) und der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) trafen sich am Mittwoch im südhessischen Langen zur zweiten Verhandlungsrunde. Die Gespräche könnten sich hinziehen, teilten beide Seiten mit. Es gehe zunächst um das Präsentieren der jeweiligen Strategien und eine erste Weichenstellung.

Die Gewerkschaft hatte die Tarifverhandlungen gerichtlich durchgesetzt. Das Landesarbeitsgericht Hessen hatte im Sommer entschieden, dass die 2003 gegründete GdF grundsätzlich auch zu Streiks aufrufen dürfe. Zuvor hatte es die Flugsicherung abgelehnt, die GdF neben der konkurrierenden Gewerkschaft ver.di ebenfalls als Tarifpartei anzuerkennen.

Die 2 000 Mitglieder zählende GdF verlangt eine Übernahme des geltenden Verdi-Tarifvertrages sowie die Beseitigung einiger Elemente des Vertrages. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt. Die Flugsicherung beschäftigt rund 5 400 Mitarbeiter.

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