Auch zufriedene Ausstellerstimmen
Kaufzurückhaltung macht CPD zu schaffen

Die anhaltende Kaufzurückhaltung der Verbraucher hat bei der weltgrößten Modemesse Collections Premiere (CPD) ihre Spuren hinterlassen. Das Vor-Ordervolumen für Frühjahr/Sommer 2004 habe bei 16,5 % der angebotenen Waren gelegen, teilte die Igedo am Dienstag zum Abschluss der CPD Woman-Man in Düsseldorf mit. In der Herbst/Winter-Saison waren es noch 17,8 % gewesen. Die Einzelhändler seien vorsichtiger geworden.

HB/dpa DÜSSELDORF. 55 000 Fachbesucher kamen zum wichtigsten internationalen Modetreffen nach Düsseldorf, jeder Dritte davon aus dem Ausland. Auf der CPD Woman-Man zeigten 1900 Aussteller (minus 100) aus dem In- und Ausland ihre neuesten Kollektionen. Dabei präsentierte die Messe im zweiten Jahr Damen- und Herrenmode und hatte mit eigener Halle außerdem das Angebot um den sportiven Teil erweitert.

Die Konsumflaute mache dem Textileinzelhandel stark zu schaffen, hieß es. „Sie hat bis Ende Mai 2003 zu einem Umsatzverlust von fünf Prozent (Vorjahr minus 9 %) geführt“, sagte Heijo Gassenmeier, stellvertretender Geschäftsführer des Textil-Bundesverbandes. Die Deutschen hätten bei Textilien einen riesigen Nachholbedarf.

Einige Aussteller äußerten sich positiv über den Messeverlauf. „Wir haben die Vorjahreszahlen an Besuchern wieder erreicht“, meinte Klaus Brinkmann, Geschäftsführer des Herrenausstatters Bugatti (Rotenburg). Der „minimale“ Rückgang an inländischen Kunden sei durch Neukontakte kompensiert worden. „Wir sind sehr zufrieden und gedenken auch in Zukunft bei der CPD Woman-Man zu bleiben“, sagte Klaus Moeller-Hermann, Geschäftsführer von Lacoste Deutschland (Köln).

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