Auf Dauer kein Schaden für Karibik als Reiseziel
Hurrikan-Serie macht Reiseveranstaltern zu schaffen

Die Serie von Hurrikans in der Karibik und im Südosten der USA macht auch den Reiseveranstaltern in Europa zu schaffen. Die Krisenstäbe sind seit Wochen im Dauereinsatz, wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilten. Mittlerweile tobt "Ivan" über den USA, doch der nächste Hurrikan in der Karibik ist bereits im Anmarsch.

HB FRANKFURT/M. Nach den Wirbelstürmen „Charlie“, „Frances“ und zuletzt „Ivan“, der am Mittwoch die Südstaaten der USA und Florida erreichte, rechnen die Veranstalter in der Karibik bereits mit dem nächsten Hurrikan. Allerdings berichteten die drei führenden deutschen Touristikanbieter TUI, Thomas Cook und Rewe Touristik bislang nur von wenigen Einbußen durch vereinzelte Stornierungen.

Auf Kuba, Jamaika und anderen Karibikinseln mussten zahlreiche Urlauber ihre Hotels in Küstennähe räumen und ins Landesinnere flüchten. Betroffene Urlauber berichteten nach Rückkehr aus Jamaica, dass die Betreuer vor Ort zum Teil überfordert gewesen seien. Für andere verschob sich der Reisebeginn um einige Tage. Einige Urlauber hätten umgebucht. „Stornierungen von Reisen haben wir aber nur vereinzelt“, sagte ein TUI-Sprecher.

Einige Ziele wie die stark geschädigte Insel Grenada oder teilweise auch Kuba würden zurzeit nicht angeflogen, weil Hotels beschädigt oder sogar völlig zerstört seien. Die Karibik mit Kuba und Jamaika gehört in Deutschland mit jährlich knapp einer Million Reisen zu den beliebtesten Fernzielen.

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