Aufatmen bei Fluggesellschaften
Fluglotsen-Streik endgültig vom Tisch

Ein Streik der Fluglotsen in Deutschland ist endgültig abgewendet. Wie eine Sprecherin der Deutsche Flugsicherung (DFS) mitteilte, haben Geschäftsführung und Vertreter der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) den ausgehandelten Tarifvertrag am Freitagmittag unterzeichnet. Formal müssen die Ergebnisse noch von den Gewerkschafts-Gremien abgesegnet werden.

HB FRANKFURT. Die zuletzt noch bestehende Kontroverse um die Bezeichnung des Abschlusses sei in abschließenden Gesprächen geklärt worden, teilten beide Seiten mit. Die Gewerkschaft hatte bis zuletzt für den Fall eines Scheiterns in dieser Runde mit einem bundesweiten Streik der Lotsen gedroht.

Der Tarifkompromiss mit einjähriger Laufzeit sieht vor, dass die 1 700 in der GdF organisierten Lotsen rückwirkend zum 1. November 1,9 % mehr Lohn erhalten sollen. Zusätzlich gibt es Leistungskomponenten beim Entgelt und flexiblere Arbeitszeitregelungen. Die Gewerkschaft setzte sich bei den Zuschlägen für Nacht- und Samstagsarbeit durch. Bei den Regelungen für Erholungskuren wurde buchstäblich um jeden Tag gefeilscht. Künftig haben Lotsen Anspruch auf 26 Tage Kur, statt bisher 29 Tage.

Der am späten Donnerstagabend nach drei Verhandlungstagen ausgehandelte Abschluss wird nun wie von der GdF gewünscht formell als „Tarifvertrag“ bezeichnet. Es bleibe aber dabei, dass der noch laufende Rechtsstreit über die Anerkennung der GdF durch die Flugsicherung damit nicht entschieden sei, sagte eine DFS-Sprecherin.

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